Angkor Wat, Floating Village und eine kambodschanische Hochzeit

Was wir in Siem Reap alles erlebt haben, war sehr spannend. Der größte Tempel der Welt war sehr beeindruckend. Wie die Menschen in der ländlichen Gegend leben, war äußerst interessant und der Hochzeitsbesuch toppte unseren Aufenthalt in dieser kambodischen Stadt.

Die Stadt Siem Reap liegt ganz in der Nähe des weltgrößten religiösen Bauwerkes. Es handelt sich dabei um die Tempelanlage Angkor Wat. Bereits im 11. Jahrhundert soll diese Anlage gebaut worden sein und sie erstreckt sich auf eine Gesamtgröße von ca. 160 Hektar. Mehrere Tempel machen die gesamte Angkor Anlage zu etwas ganz besonderem. Die Tempel wurden ausschließlich aus Steinen gebaut und deshalb hat der Besuch dort eine ganz besondere Mystik. Der Haupttempel Angkor Wat ist bei Sonnenaufgang besonders beliebt. Die quadratische Anlage wurde entsprechend den vier Himmelsrichtungen erbaut. Wenn man also am 21. März oder 21. September am Hauptzugang von dem Tempel steht, dann sieht man den Sonnenaufgang genau über der Spitze des mittleren Turms. Das finde ich besonders spannend, dass früher beim Bau bereits auf solche Dinge dermaßen geachtet wurde.

Natürlich haben wir uns den Sonnenaufgang angesehen, doch leider war es etwas bewölkt und wir sahen die Sonne nicht so gut. Die Stimmung war jedoch trotzdem sehr einzigartig und wunderschön. Mit unserem geliehen Moped haben wir uns auch einige andere Tempel der Anlage angesehen. Alle bestehen aus diesen großen Steinen und haben unterschiedlichste Formen und Gravuren. Aufgrund des Alters sind leider viele Gebäude schon sehr zerfallen. Wir sind froh, dass wir noch so viel sehen konnten, bevor es in den nächsten Jahren noch weiter zerfallen wird.

Kambodscha hat auch den größten See von Südostasien. Dieser nennt sich Tonle Sap. Abhängig von der Jahreszeit (Trocken- oder Regenzeit) hat er eine Größe von 2.600 km² bis zu 10.400 km². Im Moment ist die Trockenzeit und der See hat teilweise nur eine Tiefe von 1 Meter – wir konnten sehen, wie Menschen mitten im See gestanden sind. Zur Regenzeit bekommt der See eine Tiefe von bis zu 14 Meter. Dieses Naturschauspiele finde ich wieder einmal sehr beeindruckend. Wir waren dann auch noch in einem schwimmenden Dorf zu Besuch. Da es aktuell trocken ist, konnten wir durch die Straßen gehen und die Pfähle unter den Häusern sehen. In der Regenzeit ist hier jedoch alles überschwemmt. Die Kinder müssen direkt von den Häusern mit dem Boot zur Schule gebracht werden. Die ganze Infrastruktur verlagert sich auf den See. Es ist sehr beeindruckend, dass die Menschen hier in diesen Häusern leben. Unser Führer hat uns auch erzählt, dass die Regierung den Menschen vorgeschlagen hätte den See zu verlassen, um woanders zu wohnen. Doch dies hat die Bevölkerung abgelehnt. Die Menschen leben hier noch sehr ursprünglich, sie müssen jeden Tag frischen Fisch aus dem See holen, weil es keine Elektrizität gibt. Die Kinder waren sehr freundlich und haben uns gewinkt. Die Erwachsenen strahlten meiner Meinung nach Unzufriedenheit aus. Für uns war es trotzdem ein tolles Erlebnis den Ort Kampong Phlouk aus der Nähe betrachten zu können.

Der Führer, der uns das schwimmende Dorf und den See zeigte, war ein sehr netter junger Kambodschaner. Er hat uns viel über die Menschen und das Leben hier erklärt. Außerdem hat er uns dann noch zu einer Hochzeit eingeladen. Er hat uns erzählt, dass der Sohn seines Vermieters heiratet und an diesem Abend die Party stattfindet. Wenn wir wollen, können wir mitkommen, hat er gemeint. Zu Beginn waren wir etwas unsicher, ob wir tatsächlich einfach erscheinen sollen, doch er hat uns dann gesagt, dass sich das Brautpaar sehr freuen würde. Wenn Touristen auf der Hochzeit sind, dann bedeutet dies dem Brautpaar sehr viel. Wir haben deshalb auch zugesagt und sind dann wirklich gemeinsam mit dem Führer und seiner Frau zu dieser Hochzeit gegangen.

Eine kambodschanische Hochzeit dauert 2 Tage. Am ersten Tag findet die Zeremonie mit einem Mönch statt und am zweiten Tag findet die Party statt. Zu so einer Hochzeit kommen immer um die 700 Personen. Das Brautpaar lädt die meisten Leute ein, es ist aber auch üblich, dass man einfach kommt. Bei der Hochzeit, die wir besuchten, waren ungefähr 800 Personen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es da zugegangen ist. Vor dem Wohnhaus ist ein riesengroßes Zelt aufgebaut oder dort standen 80 Tische, auf denen ca. 10 Personen Platz nahmen. Bevor man die Hochzeit betritt und durch das Blumentor am Eingang geht, wird ein Foto gemacht. Dann sucht man sich einen Platz zum Sitzen. Getränke stehen am Tisch und sobald ein Tisch voll ist, wird das Essen serviert. In der Mitte vom Tisch ist eine große runde Platte auf der verschiedene Vor- und Hauptspeisen serviert werden. Jeder nimmt sich dann etwas heraus und es wird gespeist. Das Essen war sehr lecker! Zum Trinken gab es großteils Bier aber auch viele Softdrinks – alles in Dosen. Beim letzten Gang sind kleine Kuverts für die Hochzeitsgäste dabei. In diese Kuverts gibt jeder das Geld und schreibt seinen Namen darauf. Wenn man die Hochzeit verlässt, schmeißt man dieses Kuvert dann in eine große Box aus Herz. Das ist das Geschenk für das Brautpaar.

Während dieser Feier spielte auch eine Liveband und die Menschen tanzten. Die Musik war so laut, dass man sich fast nicht unterhalten konnte. Aber das war egal – alle tanzten und hatten sehr viel Spaß. Das Brautpaar war übrigens sehr selten zu sehen. Bei dieser Menschenmenge geht das Brautpaar fast etwas unter und wir haben die Braut und den Bräutigam auch nur einzeln und nicht gemeinsam sehen können.

Das Schönste an dem Besuch der Hochzeitsfeier war, dass sich das Brautpaar, besonders der Bräutigam so sehr gefreut haben, dass wir hier sind. Man hat es in einer Ausdrucksweise sofort erkannt, dass er voll eine Freude hat. Als wir durch die Menschenmenge zu unserem Tisch gingen, wurden wir von allen Hochzeitsgästen angestarrt – das war ziemlich unangenehm. Doch die Leute haben sich gefreut und haben deshalb geschaut. Alle wollten mit uns anstoßen und mit uns reden. Es wurden viele Fotos von und mit uns gemacht und wir sind auch auf einigen Videos zu sehen. Für die Menschen hier bedeutet es Glück und einen guten Segen wenn Touristen auf der Hochzeit erscheinen. Wir waren also wirklich ganz besondere Gäste.

Was wir hier in Siem Reap erlebt haben, werden wir nie vergessen. Die Erlebnisse auf dieser kambodischen Hochzeit prägen sich sehr stark ein und wahrscheinlich werden wir unser ganzes Leben lang über diesen Abend erzählen und sprechen.

Zu Besuch beim Friseur und einem besonders beeindruckenden Zirkus, der vielen Kindern Hoffnung gibt.

Viele Menschen hier sind sehr arm, das sieht man wenn man durch die Straßen geht. Um die armen Leute zu unterstützen, besuchten wir einen besonderen Zirkus.

Das Frühstück in unserer Unterkunft „The Oasis Harbor“ war sehr ausgiebig und richtig gut. Wir haben uns für das asiatische Frühstück entschieden und bekamen warme Nudeln mit Gemüse, Früchte, Baguette und Toastbrot mit Butter und Marmelade sowie Tee und Orangensaft. Mit dieser Portion sind wir immer richtig gut in den Tag gestartet.

Seit Beginn der Weltreise waren wir noch nie beim Friseur. Für mich ist das nicht so tragisch, die langen Haare werden einfach etwas länger. Für René wurde es aber schon etwas unangenehm und deshalb suchten wir einen Barber Shop und um 3 $ wurden ihm die Haare geschnitten. Der Friseur war sehr bemüht und hat sich viel Zeit genommen. Er hat sehr sauber gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – René ist sehr zufrieden.

An unserem ersten ganzen Tag in Kambodscha schlenderten wir zu Fuß durch die Stadt Siem Reap. So bekamen wir einen tollen Einblick wie die Menschen hier leben. Es ist so spannend diese Augenblicke aufzusaugen und zu sehen was hier täglich vor sich geht. Ganz zufällig haben wir einen ganz kleinen netten „Made in Cambodia“-Markt gefunden. Da konnten wir nicht vorbeigehen – dieser kleine aber feine Markt bietet Produkte, die hier in Kambodscha hergestellt werden. Es gibt sehr viel Schmuck, Kleidung und Haushaltsutensilien wie Kochlöffel oder Essstäbchen aus heimischen Holz. Wenn wir nicht nur mit dem Rucksack reisen würden, hätte ich hier für zu Hause sicher einiges gekauft. Man unterstützt hier viele arme Familien und bekommt dafür sehr hochwertige und schöne Produkte.

Am Abend sind wir in den Zirkus gegangen. Dieser Zirkus nennt sich „Phare, The Cambodian Circus“. Über diesen Zirkus habe ich im Internet nur zufällig gelesen, ich bin aber sehr froh, dass wir dort waren. Es handelt sich hierbei nämlich um ein ganz besonderes Projekt. Die Institution wurde im Jahr 1994 von 9 jungen Männern, die vom Flüchtlingslager nach dem Regime der Roten Khmer nach Hause kamen, gegründet. (Über die Zeit des Regimes der Roten Khmer werde ich noch schreiben, wenn wir in Phom Phen in dem furchtbaren Museum waren.) Sie wurden während dieser Zeit von einem Kunstlehrer, der Zeichenunterricht als Therapie nutzte, sehr unterstützt und wollten diese neue Fähigkeit mit den armen, sozial benachteiligten und problematischen Jugendlichen teilen. Es wurde zuerst eine Kunstschule und öffentliche Schule eröffnet, die kostenlose Bildung anbietet. Es kamen dann eine Musik- und Theater- sowie schlussendlich eine Zirkusschule dazu. Heute sind mehr als 1.200 Kinder in der öffentlichen Schule und 500 in den alternativen Schulen.

Mit unserem Zirkusbesuch unterstützten wir dieses Projekt. Die Atmosphäre dort war sehr einzigartig. Die Künstler und Angestellten waren äußerst nett und zuvorkommend. Man hat richtig gespürt, wie sie sich freuen, dass wir hier sind. Die Show selbst dauerte ca. 1 Stunde und war atemberaubend. Meist ungesichert präsentierten die jungen Menschen eindrucksvolle Kunstwerke. Der Titel der Show lautete „Same same but different“. Auf lustige Art und Weise wurden die Unterschiede zwischen Touristen und kambodischen Einwohner präsentiert.

Was mich sehr getroffen hat, waren die Geschichten von einigen Kindern, die vor der Show gezeigt wurden. Ein Mädchen hat zum Beispiel erzählt, dass sie mit ihren Geschwistern bei der Oma wohnt weil sich die Eltern scheiden haben lassen. Die Eltern können sich keine Schule für sie leisten und deshalb hat sie nur durch diese kostenlose Schule die Chance auf Bildung und ein besseres Leben. Ein weiterer Junge hat erzählt, dass sie ein ganz kleines Zuhause haben. Die Kinder schlafen unter einem Dach, aber die Mutter muss im Freien schlafen, weil sie drinnen keinen Platz hat. Geschichten wie diese stimmen mich sehr nachdenklich und traurig. Bei uns in Mitteleuropa gibt es solche Probleme nicht, wir haben nur Luxusprobleme und schätzen nicht, wie gut es uns geht. Ein Dach über den Kopf zu haben, würden sich hier viele Menschen sehnlichst wünschen, können es sich aber leider nicht leisten.

Next Stop: Siem Reap, Cambodia

Wir sind in einem neuen Land angekommen. Ein mulmiges Gefühl war bei der Einreise dabei. In dem Beitrag erfährt ihr mehr zu der Einreise und dem Empfang.

Unser nächstes Land heißt Kambodscha! Kambodscha ist ein Nachbarland von Thailand. Aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen bezüglich Corona wird jedoch empfohlen mittels Luftverkehr einzureisen, da an den Landesgrenzen vermehrt Korruption und Betrug stattfindet. Deshalb haben wir uns für 1 Stunde in den Flieger gesetzt und sind von Bangkok nach Siem Reap geflogen.

Bereits beim Check-In in Bangkok mussten wir alle erforderlichen Einreise-Dokumente in ausgedruckter Form vorlegen. Dazu zählten: negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 72 Std.), Impfnachweis und die Bestätigung vom Visum. Wir hatten alles beisammen und so kamen wir ohne Probleme durch die Kontrollen. Der Flug war sehr angenehm und wir bekamen sogar etwas zu essen und trinken – das gibt es bei innereuropäischen Flügen, die nur eine Stunde dauern, leider nicht mehr.

Dass Kambodscha ein sehr armes Land ist, wussten wir bereits vor der Einreise. Als wir mit dem Flugzeug über die Landschaft blickten, sahen wir ganz viel Natur. Es waren weit und breit keine Häuser zu sehen. Bloß an einem großen See haben wir einige Holzhütten auf Stelzen erkennen können. Und natürlich waren dann in der Stadt Siem Reap selbst auch sehr viele Häuser. Als wir am Flughafen ankamen, wurde noch einmal alles kontrolliert – es hat alles gepasst und deshalb bekamen wir einen Stempel in den Pass und wir waren offiziell in Kambodscha angekommen.

Von der Unterkunft hat uns ein Tuktuk-Fahrer abgeholt. Dieses Tuktuk war eigentlich ein Moped, das einen Anhänger mit Sitzbank hatte. So konnten wir unser Gepäck transportieren und nebeneinander auf der Bank sitzen. Die Fahrt war sehr angenehm. Alles hier scheint sehr ruhig und entspannt zu sein. Unser erster Eindruck war, dass die Stimmung hier sehr gelassen ist.

In der Unterkunft „The Oasis Harbor“ wurden wir freundlich erwartet und gleich in das Zimmer gebracht. Leider hat im ersten Zimmer die Klimaanlage jedoch nicht funktioniert, deshalb bekamen wir ein neues Zimmer. In diesem zweiten Zimmer war jedoch ein sehr unangenehmer Geruch, wir denken es war ein Schimmelpilz, der die Luft so unangenehm machte. Als wir das gemeldet haben, durften wir noch einmal umziehen und in dem 3. Zimmer hat nun alles gepasst und wir fühlen uns sehr wohl.

Natürlich haben wir uns die Stadt dann gleich zu Fuß angesehen. Wir gingen in das Zentrum und kauften uns eine SIM-Karte, damit wir Internet am Handy haben. Bei diesem Spaziergang haben wir sofort erkannt, dass wir uns nun wieder in einem ärmeren Land befinden. Die Wohnungen und Häuser der Menschen hier sind sehr klein. Es wirkt alles etwas schmutzig und chaotisch. Die Menschen sind jedoch alle sehr freundlich zu uns. Die Erwachsenen grüßen uns schon von der Ferne und lächeln uns zu. Auch die Kinder haben eine große Freude mit uns. Sie lächeln uns an und winken. Das ist so schön, wenn solch schöne zwischenmenschliche Kommunikation entstehen kann, obwohl man keine Wörter außer „Hello“ austauscht.

Wir sind also in Kambodscha gut angekommen und wurden sehr freundlich empfangen. Vorab haben wir des öfteren gelesen, dass die Menschen hier sehr unfreundlich sind und die Touristen achtsam sein müssen, weil es zu gewalttätigen Überfällen, Raub oder Diebstahl kommen kann. Aus diesem Grund sind wir mit einem etwas mulmigen Gefühl eingereist, doch der erste Eindruck hat uns diese Angst genommen. Wir hoffen, dass uns in Kambodscha solche Dinge nicht passieren, sind aber guter Dinge, weil der Empfang und die ersten Begegnungen wirklich nett waren – jetzt freuen wir uns auf die Tage und Erlebnisse im neuen Land.

Die erste Seite im Länderguide ist online!

Es gibt wieder ein neues Feature auf meiner Website. Diesmal geht es um die Städte und Länder, die wir bereisen.

Ich darf dich heute wieder über ein neues Feature von meiner Website informieren. Neben den Reisetipps will ich auch Tipps zu den von uns besuchten Städten und Ländern veröffentlichen. Dazu gibt es einen neuen Menüpunkt zwischen Reisetipps und Rabattcodes. Der neue Punkt nennt sich Länderguide.

In diesem Länderguide will ich euch zuerst über die Einreise informieren. Aufgrund von Corona ist dies leider aktuell oft nicht so einfach und man muss sehr viel bedenken und genau planen, was man alles braucht und vorweisen muss.

Wenn ich über ein Land schreibe, dann werde ich unsere Reiseroute bekanntgeben. Zu den einzelnen Stopps will ich dir aufschreiben, was man dort machen und besuchen kann. Ich werde auch bekanntgeben, wie viele Nächte ich im jeweiligen Ort empfehle. Beim Reisen sind natürlich auch die besten Sehenswürdigkeiten und so manche Insidertipps sehr spannend. Diese Infos kann ich nicht verheimlichen. Wenn es schöne Strände oder Inseln gibt, dann kommen die Infos dazu auch online.

Wo und wie wir genächtigt haben, werde ich auch bekanntgeben. Die besten Unterkünfte, die ich mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen kann, werde ich auch verlinken. Mit dazu gehört für mich auch die Info zu den Fortbewegungsmitteln. Ich werde hier notieren, wie wir von A nach B gekommen sind und was man beachten muss.

Außerdem werde ich auf die typische Küche im jeweiligen Land eingehen. Falls es diese gibt, meist ist das aber schon der Fall. Nur in Dubai tu ich mir schwer zu sagen, was die traditionelle Küche ist, da wir das selbst nicht probiert bzw. herausgefunden haben.

Zu guter Letzt werde ich auch auf die Kosten in dem jeweiligen Land eingehen. Ich will dir hier sagen welche Preise normal sind. Oft ist es ja so, dass in Touristen-Gebieten alles sehr überteuert ist. Damit du gleich einschätzen kannst, ob es sich um einen normalen Preis handelt, werde ich hier die Infos bekanntgeben.

Die erste Seite, die ich veröffentlicht habe, ist Dubai. Da wir so viel erleben und immer unterwegs sind, schaffe ich es nicht, diese Seiten sehr zeitnah zu veröffentlichen. Das ist aber auch nicht der Sinn der Sache. Ich will meine Weltreise in vollen Zügen genießen. Wenn ich jedoch Zeit zum Schreiben finde, dann wird im Laufe der Zeit auch dieser Länderguide wachsen. Falls du vorab Infos zu einem Land willst, das wir schon bereist haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich freue mich sehr über deine Nachricht.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Länderguide eine Freude mache und du vielleicht den einen oder anderen Tipp von mir für deine nächste Reise verwenden kannst.

Tschüss Bangkok, tschüss Thailand!

Wir nehmen Abschied von einem wunderschönen Land – da liegt Wehmut in der Luft und ich erzähle zum ersten Mal auch über einen etwas zwielichtigen Tourismus in Thailand.

Nach fast 6 Wochen kehren wir einem wunderschönen Land den Rücken zu. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei wenn ich diese Zeilen hier schreibe. Thailand ist ein wunderbares Land, in das ich mich richtig verliebt habe. Wenn ich nun daran denke, dass wir Thailand bald verlassen, bin ich ziemlich traurig. Doch wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit auf unsere weitere Reise und wir waren ziemlich sicher nicht das letzte Mal in Thailand!

Thailand ist bekanntlich das Land des Lächelns. Aufgrund der aktuellen Situation kann man dieses Lächeln leider nicht immer erkennen. Die Mund-Nasenschutz-Masken, die überall in der Öffentlichkeit (auch auf der Straße und im Freien) getragen werden müssen, verdecken fast das ganze Gesicht. Doch an den Augen und dem gesamten Auftreten erkennt man gleich, dass die Thais sehr freundliche Menschen sind. Bereits bei der Ankunft am Flughafen ist die Freundlichkeit sofort aufgefallen. Als Gruß falten die Thais die Hände vor dem Körper bzw. Gesicht und verneigen sich leicht – diese Geste wirkt sehr demütig und verkörpert den Respekt, den die Thais ihren Mitmenschen entgegenbringen. Die Menschen hier gehen generell äußerst respektvoll miteinander um, sie sind sehr zuvorkommend und rücksichtsvoll. Wir haben hier beispielsweise nie jemanden schreien oder streiten gehört. Das ist bereits ein erster und ganz wichtiger Aspekt, der Thailand zu so einem schönen Land macht. Man fühlt sich sehr wohl, wenn alles so respektvoll und harmonisch abläuft. Die Hilfsbereitschaft ist auch überall sehr hoch.

Leider ist das aber nicht überall so – die Taxifahrer in Bangkok sind schon etwas gemein und erzählen oft Lügengeschichten. Das habe ich bereits in diesem Beitrag erzählt. Im restlichen Land, sowohl im Norden als auch auf den Inseln, haben wir jedoch nur gute Erfahrungen mit den Thais gemacht.

Die Bauwerke der buddhistischen Tempel sind besonders erwähnenswert – wir haben noch nie so viele schöne Tempelanlagen gesehen. Es ist unglaublich beeindruckend – die Liebe zum Detail und das viele Gold.

Die Natur in Thailand ist auch wirklich bezaubernd schön. Besonders die Strände an den verschiedensten Inseln sind wirklich wunderbar. Dazu habe ich bereits einige Beiträge geschrieben und Fotos hochgeladen. Wenn du also gerne am Meer bist und einen entspannten Urlaub am Strand verbringen willst, dann kann ich dir Thailand absolut empfehlen. Die Strände hier sind wie im Paradies.

Die Tierwelt hingegen haben wir hier in Thailand nicht so stark wahrgenommen. Wir haben keine wilden Elefanten gesehen und Affen sind auch eher selten. Im Vergleich zu Sri Lanka haben wir in Thailand fast keine Wildtiere gesehen.

Die thailändische Küche ist sehr köstlich. Das traditionelle Pad Thai besteht aus Nudeln, Gemüse und Tofu. Als Nachspeise ist Mango Sticky Rice wohl am bekanntesten – das schmeckt auch sehr lecker. In Restaurants ist es generell so, dass die Teller erst abserviert werden, wenn man schon gegangen ist. Nur in den Tourismusgebieten wird wie bei uns abserviert, wenn man aufgegessen hat. Dies fanden wir am Anfang komisch, weil wir es nicht gewohnt waren, dass bis zum Zahlen und Gehen die benützen Teller am Tisch stehen. Nach kurzer Zeit haben wir uns aber daran gewöhnt. In der Kulinarik muss ich aber auch das Street Food erwähnen. Ich habe es immer sehr genossen am Abend durch die Straßen und Märkte zu schlendern und ein Street Food Ständchen nach dem anderen zu sehen – ganz frisch zubereitetes Street Food das absolute Kulinarik-Highlight in Thailand.

Was ich außerdem noch erwähnen muss, ist die Sauberkeit in Thailand. Ich bin fest davon überzeugt, dass die riesengroße Metropole Bangkok sauberer ist als Wien. Auch in den etwas kleineren Städten ist es wirklich sehr sauber und ordentlich. Die Menschen hier werfen den Müll nicht einfach am Boden oder in den Straßengraben. Das macht das Herumschlendern sehr angenehm und man fühlt sich viel wohler als in vermüllten Gegenden, die wir beispielweise in Sri Lanka sehr oft gesehen haben. Hier in Thailand ist der Müll nur in den etwas abgeschotteten kleinen Orten oder irgendwo hinter Mauern versteckt – man muss das aber fast suchen, damit man den Müll auch sieht.

Was im Vergleich zu Sri Lanka außerdem sehr stark aufgefallen ist, ist dass man sich hier um die Tiere viel mehr und besser kümmert. Es laufen hier auch überall viele Hunde und Katzen herum. Die meisten davon sind aber gut genährt, haben ein schönes Fell und keine Flöhe und tragen sogar oft Halsbändchen mit Glöckchen. In den größeren Städten haben wir auch viele Tierbedarfsshops und sogar HosPETals gesehen – das sind Krankenhäuser für Tiere. Das hat uns sehr gut gefallen, dass auf die Tiere so geachtet wird.

Ein nicht so schönes Thema ist hingegen der Sex Tourismus in Thailand. Wenn man aufmerksam ist und die Leute beobachtet, kann man sehr schnell erkennen, dass der Sex Tourismus hier richtig boomt. Man sieht auch sehr schnell, ob es sich bei dem jeweiligen Pärchen um ein echtes Paar oder nur ein Urlaubs-Paar handelt. Meistens sind es westliche Männer, die asiatische Frauen haben. Oft sind es sehr junge asiatische Mädels, ich hatte das Gefühl dass der „Partner“ auch deren Vater sein könnte. Das hat mich persönlich schon sehr traurig gemacht. Ich habe Mitleid mit den Mädels, dass sie mit ihrem Körper Geld verdienen. Oft ist es so, dass die Dame den Herren den ganzen Urlaub lang begleitet und mit dem Mann in einer Unterkunft untergebracht ist und gemeinsam Ausflüge gemacht werden. Wir haben es aber auch einmal beobachtet, wie ein Mann am Abend eine asiatische Dame mit aufs Zimmer genommen hat. Was wir jedoch auch noch erfahren haben ist, dass diese Frauen meistens keine Thailänderinnen sind sondern von noch ärmeren Nachbarländern wie Laos oder Kambodscha kommen. Damit ermöglichen sich die Damen ein besseres Leben, wenn sie gut verdienen. Wie man zu dieser Thematik nun steht, ist jedem selbst überlassen.

Danke liebes Thailand für die wunderschönen Wochen, die wir hier verbringen durften. Wir werden die Bilder und Erfahrungen für immer mit uns tragen!

Ko Samui ist die Insel, die dem Festland am ähnlichsten ist

In Ko Samui haben wir Urlaub vom Reisen gemacht. Wir genossen die Zeit am Pool und an den vielen schönen Stränden.

Die Bootsfahrt von Ko Tao nach Ko Samui war ziemlich wild. In unserem eher kleinen Speedboot haben wir die hohen Wellen sehr stark gespürt und es hat irrsinnig gespritzt. Wir hatten trotzdem Spaß daran und genossen die 1,5 stündige Bootsfahrt sehr.

Unser erster Eindruck auf Ko Samui war die Erinnerung an das Festland. Die Tage davor hatten wir auf kleineren Inseln verbracht und auf so kleinen Inseln ist das Leben ganz anders als am Festland. Es gibt keine großen Shops und Einkaufsmöglichkeiten und die Leute sind völlig entspannt und genießen ihr Leben sehr. Hier in Ko Samui ist im Vergleich zu den anderen kleinen Inseln sehr viel los. Es ist viel Verkehr und viele Menschen tummeln sich auf den Straßen, besonders beim Pier. Daran mussten wir uns im ersten Moment mal gewöhnen. Da es Mittag war, gingen wir etwas Essen bevor wir in der Unterkunft eincheckten. Dann holten wir uns ein Moped und fuhren zur Unterkunft.

Diese erste Unterkunft auf Ko Samui hat unsere Erwartungen völlig übertroffen. Wir hatten einen großen Küchen- und Wohnzimmerbereich und eine wirklich tolle Gartenanlage mit Pool. Es gab auch eine Waschmaschine und Frühstück. Wir haben das alles kostenlos erhalten. Für uns war es das erste Mal, dass wir so viele Gemeinschaftsbereiche nutzen können. Wir genossen das sehr und haben deshalb gleich unsere Wäsche gewaschen und uns das Frühstück immer selbst zubereitet. Leider waren jedoch in unserem Zimmer sehr viele Moskitos und deshalb haben wir die Unterkunft nach 2 Nächten gewechselt. Das neue Zimmer war sehr modern und zum Glück gab es hier keine Moskitos. Obwohl wir dann „nur“ noch unser Zimmer und keine Gemeinschaftsbereiche hatten, fühlten wir uns viel wohler und konnten auch wieder besser schlafen.

In Ko Samui haben wir rückblickend gesehen Urlaub vom Reisen gemacht. Wir haben die Tage hier wirklich genossen und die meiste Zeit am Pool oder am Strand verbracht. Das Reisen kann auch manchmal ziemlich anstrengend sein – man muss ständig planen wie es weitergeht und was man wo und wie macht. Wenn man das Land wechselt, gibt es immer das meiste zu tun. Das haben wir alles vor Ko Samui erledigt und so konnten wir die Zeit auf Ko Samui wirklich genießen.

Unsere Tage waren immer sehr ähnlich. Nach dem Frühstück gingen wir an den Pool oder fuhren zu einem Strand. Dort blieben wir dann, solange es uns Spaß machte. Manchmal haben wir an einem Tag auch zwei verschiedene Strände besucht. Am Abend, nach der erfrischenden Dusche im Zimmer, gingen wir zu einem Night Market und verköstigten uns mit leckerem Street Food. Eine Sehenswürdigkeit konnten wir uns jedoch nicht entgehen lassen: den Big Buddha. Diese große Statue steht auf einem Hügel an der Küste und man hat von dort aus auch einen wunderschönen Blick auf das Meer.

In Ko Samui haben wir insgesamt sechs Strände besucht, die sich wie folgt nennen: Bo Phut Beach, Thongson Beach, Chaweng Beach, Lamai Beach, Lipa Noi Beach und Maenam Beach. Jeder Strand war etwas anders und doch waren alle sehr schön. Ich füge euch 1 Foto von jedem Strand hinzu. Die Strände, die mir persönlich am besten gefallen haben, war der Thongson Beach und der Chaweng Beach. An diesen beiden Stränden ist der Sand weiß und sehr fein und das Wasser ist wunderschön türkis. Außerdem konnte man bei beiden Stränden super in das Wasser gehen und schwimmen. Der Thongson Beach ist im Gegensatz zum Chaweng Beach sehr klein. Am Chaweng Beach kann man dafür tolle lange Strandspaziergänge machen und sich am Strand massieren lassen. Das habe ich auch gemacht – dem Körper bei Meeresrauschen etwas Gutes zu tun, wirkt gleich noch viel besser. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich habe es voll genossen.

Etwas traurig haben wir uns heute vom Meer verabschiedet. Wir werden nun für längere Zeit nicht an einem Strand sein. Die Reise geht weiter und ich freue mich auf die nächsten Abenteuer, die auf uns warten.

Ko Tao, die Insel mit den riesengroßen Steinen

Auf der Insel Ko Tao haben wir hauptsächlich die Unterwasserwelt von Thailand näher kennenlernen dürfen.

Als wir mit dem Speedboot von Ko Pha-ngan nach Ko Tao gefahren sind, haben wir die Insel schon von der Weite gesehen. Die riesengroßen eher runden Steinen sieht man schon von der Ferne. Die Steine sehen sehr mächtig aus.

Direkt am Pier sind wir von einem Taxifahrer abgeholt worden. Diesen Service hat die Unterkunft kostenlos angeboten. Wir sind das erste Mal mit einem Pick-Up gefahren, wo auf der Ladefläche einfach zwei Bänke montiert wurden. Zum Aufsteigen hat uns der Fahrer ein Stockerl hingestellt und während der Fahrt waren unsere Köpfe und Oberkörper über dem Dach des Autos – so bin ich noch nie auf einem Pick-up gesessen.

Ko Tao ist sehr bekannt für seine bunte Unterwasserwelt. Deshalb sind wir gleich am ersten Tag zum Shark Bay gefahren. Beim Mittagessen hat uns der Besitzer gesagt, dass man dort eigentlich Eintritt zahlen muss, aber er hat uns einen Tipp gegeben wie wir zu dieser Bucht von einer anderen kleinen Bucht aus kommen, damit wir uns den Eintritt ersparen. Das haben wir dankend angenommen, wir fanden das Plätzchen und gingen gleich schnorcheln. Das Riff ist dort ziemlich nahe an der Wasseroberfläche. Man kann deshalb nicht so gut schwimmen und hat das Gefühl, dass man die Korallen fast berührt. Einige schöne und bunte Fische haben wir aber gesehen. Wir sind dann auch noch zu dem Strand gefahren, den uns unser Gastgeber empfohlen hat. Der June Juea Bay ist ein sehr kleiner aber feiner Strand. Hier haben wir uns wohler gefühlt, weil die Korallen nicht ganz so weit heroben waren. Wir haben wieder viele bunte Fische gesehen. René hatte außerdem besonderes Glück – er hat eine große Schildkröte gesehen. An diesem Strand hat mir auch besonders gut gefallen, dass eine einheimische Familie gekommen ist. Die Kinder haben im Wasser getobt und die Eltern sind mit den Kajak einige Meter ins Meer gefahren. So haben wir alle den Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Tag gingen wir noch vor dem Frühstück schnorcheln. Wir fuhren wieder zu dem June Juea Bay. Wir waren ganz alleine dort – niemand sonst war am Strand und auch niemand sonst war im Meer. In der Früh ist das Wasser sehr klar und man sieht die Fische besonders gut. Wir haben die Zweisamkeit richtig genossen. Diesmal hatte ich ein besonderes Glück, ich habe nämlich einen Hai gesehen, den Schwarzspitzen-Riffhai.

Am Nachmittag sind wir dann zum Tanote Bay gefahren. Auch bei diesem Strand kann man schnorcheln. Diese Bucht ist jedoch für einen riesengroßen Stein ca. in der Mitte vom Strand jedoch im Meer bekannt. Von diesem Stein aus könnte man auch ins Meer springen. Der Strand und der Blick auf die großen Steine waren hier besonders beeindruckend. Das hat uns sehr gut gefallen. Beim Schnorcheln haben wir uns wieder nicht so wohl gefühlt, weil die Korallen so nahe waren. Man hat hier ständig das Gefühl die Korallen fast zu berühren. Das ist nicht sehr angenehm.

Auch am letzten Tag in Ko Tao wollten wir gleich in der Früh schnorcheln und wir fuhren deshalb zum Aow Leuk Bay. An diesem Bay sollte man eigentlich Eintritt zahlen, aber weil wir so früh dran waren, war noch niemand da. Das war auch gut so, denn dieser Strand ist überhaupt nicht gepflegt, es lag sehr viel Müll herum – der wäre sein Geld auf jeden Fall nicht wert. Als wir dort am Strand vorm Meer standen, haben wir große dunkle Gewitterwolken aus der Richtung vom Meer entdeckt. Wir fühlten uns nicht so wohl und weil wir schon wussten, dass die Regenwolken hier ziemlich schnell da sein können, gingen wir nicht ins Wasser sondern fuhren zurück in die Unterkunft. Zum Glück haben wir uns dazu entschieden, denn bei der Rückfahrt haben wir den Regen schon gespürt und als wir zurück in der Unterkunft waren, hat es plötzlich wie aus Kübeln geschüttet. Wir haben es noch gerade rechtzeitig geschafft. Den schlimmsten Regen ließen wir vorübergehen und dann fuhren wir frühstücken.

Noch während dem Frühstück hat der Regen aufgehört und es wurde wieder warm. Deshalb fuhren wir zu Mittag zum Sai Nuan Bay. Von diesem Bay gibt es zwei, die einfach Sai Nuan 1 und Sai Nuan 2 genannt werden. Diese Strandabschnitte sind wunderschön. Es sind wieder große runde Steine entlang der Küste, der Sand ist hellbraun und das Wasser türkisgrün. Hier muss man auch Eintritt zahlen, dies haben wir aber gerne gemacht – dafür hatten wir einen super gepflegten und ordentlichen Strand und das Beste war, dass wir diesen für uns alleine hatten. Es war sonst niemand da! Wir haben das wirklich sehr genossen. Nach einiger Zeit kam ein Longtail-Boot an und machte neben uns eine kurze Pause und ein einsamer Fischer kam auch noch und genoss den Strand. Es war wirklich beeindruckend, dass wir dann nur zu dritt diesen wundervollen Strand für uns hatten. Das Schnorcheln war hier übrigens auch ein Wahnsinn. Die Fische knabberten und versteckten sich zwischen den großen Steinen und die Korallen sind sehr tief unten – so kann man beruhigt herumschwimmen und alles gut beobachten. Das war wirklich ein ganz besonders schönes Erlebnis am Sai Nuan Bay. Leider hat uns dann wieder der Regen erwischt und wir sind zurück in die Unterkunft gefahren.

Wir haben ganz viele bunte Fische gesehen, von den meisten weiß ich den Namen nicht. Wir haben ganz viele gelbe Fische gesehen. Es waren auch einige braune und hellbraune dabei. Einige Fische hatten einen roten Kopf und außerdem haben wir ganz viele Papageienfische gesehen – die schimmern hauptsächlich in blau aber eigentlich in allen Farben. Jeder einzelne war sehr besonders und am schönsten ist es, wenn man ganze Schwärme vorbeischwimmen sieht.

Ko Tao ist eine thailändische Insel, die wieder einen ganz besonderen Charme hat. Die großen schönen Steine und die Unterwasserwelt laden ein, es sich hier gemütlich zu machen. Es gibt auch einige nette Restaurants und super Möglichkeiten zum Frühstücken! Wenn du gerne am Strand bist und schnorcheln gehst, dann kann ich dir diese Insel nur empfehlen.

Ko Pha-ngan – ohne Party aber mit einem besonderen Event der Thais

Diese Insel ist berühmt für seine Partys. Wir haben jedoch die schönen Strände genossen und haben einen Tag nur mit einheimischen Thais verbracht.

Nachdem wir mit der Fähre in Ko Pha-ngan angekommen sind, hat uns ein Taxi zu unserer Unterkunft gebracht. Das erste Mal ist unser Zimmer ganz in der Nähe vom Strand. Es gibt hier einen Privatstrand nur für die Gäste – es ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen! Ich liebe es, so nah am Meer zu sein.

Nach der Ankunft waren wir sehr hungrig und gingen deshalb gleich in ein indisches Restaurant in der Nähe von der Unterkunft. Einen Night Market haben wir uns auch angesehen und bei Live-Musik einen leckeren Fruchtsaft genossen. Am nächsten Tag liehen wir uns wieder ein Moped aus und besuchten einen Tempel. Dann fuhren wir ganz in den Norden zum Malibu Beach. Dieser Strand ist zwar nicht sehr groß, aber wunderschön. Der Sand ist weiß und das Wasser türkis. Man kann super schwimmen. Am Strand sind viele Palmen und Bäume und so hat man viele Plätze, um Schutz vor der Sonne zu haben und gemütlich liegen zu können.

Den Sonnenuntergang haben wir zu Hause auf unserem Privatstrand genossen. Das war wunderschön. Auch an jedem Morgen war mein erster Weg an den Strand. Ich liebe es gleich in der Früh am Strand sein zu können – nur das Meeresrauschen und Naturgeräusche zu hören, ist für mich eines der schönsten Dinge der Welt. Außerdem hatten wir bei der Nachbar-Unterkunft, die auch direkt am Strand liegt, jeden Tag ein köstliches Frühstück erhalten. Am Strand zu frühstücken ist auch so ein einzigartig schönes Gefühl.

Auch den zweiten Tag in Ko Pha-ngang haben wir an einem Strand verbracht, nämlich am Koh Ma Beach an der nordwestlichen Spitze von der Insel. Dort gibt es eine Sandbank, die zu einer weiteren kleinen Insel führt. Das ist sehr witzig. Eigentlich geht man mitten durchs Meer, doch man ist nie mehr als bis zum Bauch im Wasser und kann so zu einer anderen kleinen Insel durchs Meer gehen. Dieses Naturschauspiel ist bemerkenswert und es begleitet einem ein ganz besonderes Gefühl, wenn man so durch das Meer geht.

Die meisten Abende verbrachten wir auf einem Night Market. Da gibt es ganz viel Street Food, das wirklich lecker schmeckt. Am letzten Abend waren wir jedoch auf der Walking Street. Seit dieser Woche darf die wieder geöffnet sein und man hat gesehen und gespürt, dass sich alle freuen. Eine Walking Street ist übrigens eine ganz normale Straße im Ort, am Abend verwandelt sich diese Straße in einen Art Kirtag – links und rechts von der Straße stehen Einheimische mit ihrem Street Food oder anderen Verkaufsprodukten. Es waren sehr viele Standler da und auch die Besucher drängten sich durch die Menge. Eigentlich wäre hier Maskenpflicht. Die Touristen halten sich aber äußerst selten daran. Wir tragen aber immer eine Maske, denn wir finden es respektlos sich nicht so zu verhalten, wie es die Einheimischen tun.

In Ko Pha-ngan haben wir außerdem eine ganz besondere Tradition von Thailand kennen gelernt. Die Thais sind bekannt dafür, ihre Hähne gegeneinander kämpfen zu lassen. Ganz in der Nähe von unserer Unterkunft haben wir einen jungen Mann kennen gelernt, der ganz viele Hähne hat. Da wir ihn kennen gelernt haben, bekamen wir die Möglichkeit bei einem echten Hahnenkampf dabei zu sein. Sehr viele Männer sind mit ihren Hähnen gekommen – oft einfach am Moped und den Hahn mit dem Kopf unter dem T-Shirt in der Hand. Die Hähne wurde gewogen und dann wurde vereinbart welcher Hahn gegen welchen kämpft. Vor dem Kampf wurden die Hähne noch hergerichtet und dann wurde gekämpft. Die Männer haben hier voll eine Freude – sie steigern sich sehr rein und es wird auch auf den Sieger-Hahn gewettet – mit sehr viel Geld! Es war wirklich sehr spannend für uns, so in die Tradition eintauchen zu können. Diesen Tag werde ich nicht so schnell vergessen, es war wirklich ein unglaubliches Erlebnis so nah an einem Kulturspektakel der Thais zu sein. Mich hat es aber schon sehr traurig gestimmt, dass bei den Kämpfen auch viele Hähne sterben. Die Männer sind sehr stolz auf ihre Hähne – das sieht man wie sie mit ihnen umgehen und wie sie diese behandeln. Schon die kleinen Buben haben eine Freude an diesem Event, es kommen sehr viele Leute zusammen und es herrscht gute Laune. Um das Tierwohl dieser Hähne kümmert man sich nur bedingt. Ich finde, dass es schon eine Tierquälerei ist, sie bewusst gegeneinander kämpfen zu lassen. Viele Hähne zahlen dafür auch mit ihrem Leben – das hat mich sehr traurig gemacht!

Zusammenfassend können wir sagen, dass uns die Insel sehr gut gefallen hat und wir uns sehr wohlgefühlt haben. Obwohl die Insel Ko Pha-ngan oft als Partyinsel verschrien ist, hatten wir eine wunderschöne Zeit hier obwohl wir auf keiner Party waren. Wir können diese Insel also auch für Nicht-Party-Gäste sehr empfehlen – es hat uns wirklich gut gefallen!

News auf der Homepage!

Meine Homepage ist wieder gewachsen. Ich widme mich der Frage „Was nimmst du alles mit?“ und veröffentliche meine Packliste!

Ich mache auf der Weltreise sehr viele Erfahrungen und lerne so viel Neues dazu. Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen – dieses Sprichwort gilt in allen Belangen. Es gilt insbesondere auch für’s Reisen. Da wir nun durchgängig unterwegs sind, viele Länder bereisen, verschiedene Menschen treffen, abwechslungsreiches Wetter erleben und durch diese Erfahrungen ganz viel hinsichtlich Reisen lernen, will ich das alles auch für dich verfügbar machen.

Ich habe eine neue Seite erstellt, die sich Reisetipps nennt. Du findest die Seite auf meiner Homepage im Hauptmenü zwischen Blog und Rabattcodes. Auf dieser neuen Seite will ich dir verschiedene Reisetipps geben, die allgemein gültig sind und sich nicht auf ein bestimmtes Land beziehen. Ich nehme mir vor diese Reisetipps auch ständig zu erweitern, damit ich dir ganz viele Informationen zur Verfügung stellen kann.

Den ersten Reisetipp, den ich dir vorstellen darf, ist die Packliste. Bereits vor Abflug, meist bei der Bekanntgabe über die bevorstehende Weltreise, kam die Frage: „Was nimmst du alles mit?“. Wenn man sich noch nie mit einer längeren Reise beschäftigt hat, dann ist dies eine völlig legitime Frage. Ich habe mir die Frage ja sogar selbst bei den Vorbereitungen für die Weltreise gestellt. Man ist so gut wie nie in der Situation über mehrere Monate hinweg nur aus einem Rucksack zu leben. Es erfordert eine gute Planung, damit man alles beisammen hat, was man braucht. Es ist auch wichtig nicht zu viel mitzuhaben, da man das gesamte Gepäck immer schleppen muss und ein Kilo auf oder ab macht in dem Rucksack einen großen Unterschied. Ich bin mit meiner Packliste bisher sehr zufrieden. Fast alles habe ich schon mindestens einmal benötigt und ich war sehr froh darüber, es im Gepäck zu haben. Mit dem Gesamtgewicht bin ich auch sehr zufrieden. Mein großer Rucksack hat immer um die 11 kg. Das kann ich gut tragen und wird mir auch bei längeren Wegen nicht zu viel.

Du kannst die Packliste auch gerne als Vorlage für deine nächste Reise verwenden. Ich habe die Produkte so gut es ging verlinkt, damit du gleich zu den Produkten kommst, die ich dabei habe. Mit diesen Produkten habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und kann sie daher mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Sehr toll ist übrigens auch, dass dies alles Affiliate-Links sind. Das bedeutet, dass ich eine minimale Werbekostenvergütung bekomme, weil ich für das jeweilige Produkt geworben habe. Der Preis, den du zahlen musst, verändert sich aber nicht – es ist also für dich nicht teurer aber du kannst mich ein bisschen unterstützen, wenn du den Link verwendest.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Durchstöbern der neuen Seiten. So kommst du direkt auf die Seiten: Reisetipps und Packliste. Ich würde mich auch sehr über Rückmeldungen freuen. Kommentiert gerne direkt beim Beitrag oder auf der Seite. Ich freue mich aber auch über Nachrichten, die du mir über das Kontaktformular schicken kannst – die kommen dann nur zu mir persönlich und kann sonst niemand lesen. Vielen Dank! ❤

Ko Phi Phi toppt die Traumstrände noch einmal gewaltig!

Diese Inselgruppe ist ein absolutes Naturparadies. Die Buchten sind unbeschreiblich schön. Schaut euch die Fotos an und macht euch einen eigenen Eindruck.

Nachdem wir auf Ko Lanta waren sind wir mit einem Speedboot auf die nächste Insel gefahren, eigentlich handelt es sich dabei um eine Inselgruppe. Deshalb wird Ko Phi Phi auch meist Phi Phi Islands genannt. Das Speedboot mussten wir nehmen, weil aufgrund der wenigen Touristen keine Fähre fährt. Der Reisetag war unser erster Regentag auf der gesamten Weltreise. Es hat fast den ganzen Tag leicht geregnet, hat uns aber nicht gestört, weil sowieso nur die Weiterreise am Programm stand. Am Abend haben wir uns mit der Regenjacke auf den Weg gemacht und den Ortskern der Insel besucht.

Nachdem wir in der neuen Unterkunft gut geschlafen haben, hatte es am Morgen noch einmal stark geregnet. Zum Glück war das aber nur ein kurzer aber starker Schauer und wir haben uns gleich danach auf den Weg zu den Viewpoints gemacht. Sowohl Viewpoint I als auch Viewpoint II waren in kurzer Zeit erreichbar. Der 1. Viewpoint ist etwas niedriger als der 2., man hatte aber bei beiden einen schönen Ausblick auf die Insel. Am 2. Viewpoint sind wir eine Zeit lang auf einem großen Stein gesessen und haben die Natur einfach beobachtet. Wir haben viele schöne Vögel gesehen und den Affen beim Klettern zuschauen können. Wir waren ganz alleine, weil wir so früh gestartet sind. Solche Momente sind unbeschreiblich schön. Wir haben die Naturgeräusche richtig aufgesaugt. Danach gingen wir frühstücken und wir hatten nochmal Glück, denn genau als wir aßen, hat es noch einmal wie aus Kübeln geschüttet. Als wir fertig waren, war auch der Regen aus und wir konnten das Lokal im Trockenen verlassen.

Am Nachmittag haben wir bei einer kleinen Wanderung zwei Strände in der Nähe von unserer Unterkunft besucht. Wir sind mithilfe von Google Maps losgegangen. Leider hat uns Google einen Weg durch den Dschungel vorgeschlagen und wir sind gefolgt. Für kurze Zeit war das ziemlich unangenehm, wir mussten zwischen verschiedenen uns unbekannten Pflanzen durch- und drübersteigen, um weiterzukommen. Leider waren hier – so wie in jedem Dschungel – auch ganz viele Mücken und Moskitos. Wir haben uns nicht sehr wohl gefühlt und gingen so rasch wie möglich. Einige Stiche konnten wir jedoch leider nicht vermeiden…

Angekommen sind wir bei einem wunderschönen Strand. Der Loh Moo Dee Beach ist ca. 500 m breit. Diese 500 m teilten wir uns nur mit 4 anderen Personen. Auf diesem großen und wunderschönen Strand waren wir also zu sechst – es war wirklich wunderbar. An diesem Strand haben wir uns mit Ebbe und Flut näher beschäftigt. Als wir dort waren, fand nämlich gerade Ebbe statt und deshalb mussten wir meterweit gehen, um das Meer endlich berühren zu können. Dort angekommen konnte man viele Meter weit gehen und man war noch immer nicht bis zu den Knien im Wasser. Das Meer ist hier wirklich sehr weit ganz seicht.

Bevor wir wieder zurückgingen, haben wir uns den Long Beach angesehen. Auf diesem Strand hat sich mehr getan und es waren auch einige Boote da. Dieser Strand wird nämlich vom Hauptstrand Ton Sai Beach angefahren. Das Meer war gleich ziemlich tief und so konnte ich schwimmen und genoss es mich im Meerwasser zu baden. Ich könnte mich stundenlang im Meer treiben lassen, das gefällt mir so gut!

An unserem zweiten Tag in Ko Phi Phi haben wir eine Tour mit einem Longtail-Boot gemacht und uns die südlichere der beiden Hauptinsel näher angesehen. Diese Insel ist nicht bewohnt. Zuerst haben wir uns vom Meer aus die Viking Cave angesehen. Der erste Stopp war im Pi Leh Bay, das ist die Lagune der Insel. Das Wasser war wunderschön türkis und wir durften darin baden. Ich war tief beeindruckt in der Lagune zwischen riesengroßen Felsbrocken schwimmen zu können. Es war wunderschön, ich weiß gar nicht wie ich das Erlebnis beschreiben soll. Im klaren türkisen Wasser fühlt man sich unheimlich wohl. Der nächste Stopp war der Loh Samah Bay. Von dieser Bucht aus gingen wir dann zum Maya Bay. Diese Bucht darf man nämlich nur zu Fuß besuchen.

Der Maya Bay ist all jenen ein Begriff, die den Film „The Beach“ kennen. Der Film wurde nämlich in dieser Bucht gedreht und ist daher sehr bekannt. Unmengen von Touristen stürmten in der Vergangenheit diesen Strand. Aufgrund dessen musste er noch vor Covid-19 gesperrt werden, damit sich die Natur wieder erholen kann. Erst seit Jänner 2022 ist er für Touristen wieder zugänglich, die Boote dürfen nicht mehr hinfahren und es gibt Sicherheitspersonal, die Menschen davor abhalten ins Meer schwimmen zu gehen. Ich finde es toll, dass nun auf die Bucht so gut geschaut wird, denn es handelt sich hierbei um ein Naturparadies der ganz besonderen Art. Der Sand ist strahlend weiß, das Wasser wunderbar klar, es schimmert in den schönsten Türkistönen und die Umgebung mit den Felsen ist sehr beeindruckend. Schaut euch einfach die Fotos an und lasst euch beeindrucken. Und eins will ich unbedingt noch sagen: wenn ihr mal in Thailand seid, dann müsst ihr euch diese Bucht unbedingt ansehen. Wenn es geht so früh wie möglich, dann sind noch nicht so viele Leute dort!

Als nächstes blieben wir einige hundert Meter vom Maya Bay entfernt im Meer stehen und durften schnorcheln. Wir haben viele kleine Fische aber auch einige Regenbogenfische sehen können. Der letzte Halt war beim Monkey Beach. An diesem Strand leben Affen, ich habe deshalb das Boot nicht verlassen. Einige andere sind aber an den Strand gegangen und die Affen sind auf den Menschen herumgehüpft. Eine Dame wurde von einem Affen sogar so gekratzt, dass sie blutete – ich finde, dass man die Affen in Ruhe lassen soll und bin sehr froh nicht gekratzt worden zu sein. Man kann ja nicht wissen, ob man sich dadurch nicht mit irgendetwas infiziert. Diese wildlebenden Tiere könnten auch den ein oder anderen Krankheiterreger in sich tragen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Phi Phi Islands ein wirkliches Naturparadies sind. Es war wirklich wunderschön. Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchblättern der Bilder – genießt den Anblick, es ist wirklich etwas Besonderes!