Gemütliche Stunden in der Hauptstadt von Thailand

Unseren zweiten Tag in Bangkok haben wir sehr genossen, wir waren noch bei zwei Tempel und sind durch die Straßen der Stadt geschlendert und am Abend hatten wir noch einen Termin.

Am nächsten Morgen sind wir gleich raus in die Stadt und haben uns ein köstliches Frühstück gegönnt. Dann sind wir zum Wat Indharaviharn gegangen. Dieser große stehende Buddha wurde bis vor kurzem noch renoviert und wir konnten ihn jedoch ohne Gerüst oder Verschleierung besichtigen. Die goldene Farbe hat in der Sonne sehr geglitzert und es war wieder äußerst beeindruckend!

Dann wollten wir uns den Chatuchak-Markt ansehen. Dort geht es anscheinend immer voll zu. Da wir in Sri Lanka so viel mit dem Tuk Tuk unterwegs waren und die thailändischen Tuk Tuks etwas anders aussehen, wollten wir diese auch unbedingt probieren und wir nahmen ein Tuk Tuk Taxi zu dem Markt. Als wir dort angekommen sind, haben wir gesehen, dass dieser am Montag geschlossen hat. Der Taxifahrer hat beim Wegfahren schon verschmitzt gelacht und jetzt wussten wir warum – er hat genau gewusst, dass dieser Markt heute geschlossen hat, hat es uns aber nicht gesagt. Sehr verärgert sind wir ausgestiegen und haben den Preis bezahlt, der vorher ausverhandelt wurde. Da wollte er auch fast nicht darauf einsteigen. Wir waren wirklich sauer.

Leider haben wir in Bangkok generell die Erfahrung gemacht, dass Tuk Tuk-Taxifahrer nicht ehrlich sind. Mehrmals wurde uns gesagt, dass der Wat Phra Kaeo am Vormittag geschlossen ist. Als wir dann aber dort waren, haben wir gelesen, dass er um 8 Uhr morgens öffnet. Ein weiteres Mal wurde uns gesagt, dass der Wat Indharaviharn nur sonntags offen hat, doch wir waren am Montag dort und haben auch alles schön besichtigen können. Die Taxler wollen einfach, dass man mit ihnen mitfährt und mit diesen Lügen wollen sie die Touristen überreden. Wahrscheinlich fällt uns das jetzt aber stärker auf, da nur wenige Touristen unterwegs sind und wir deshalb sehr oft angesprochen werden. Aber falls ihr mal da seid, fällt einfach nicht darauf hinein und geht wohin ihr wollt!

Da wir neben dem eigentlichen Chatuchak-Markt ein paar offene Shops sahen, sind wir da durchgegangen. Wir haben sehr viele Schaufenster von Einrichtungsshops gesehen und dann haben wir noch viele Pet-Shops gefunden. Hier kann man verschiedene Haustiere kaufen: Hasen, Katzen, Hunde oder Hamster.

Um wieder zurück in die Altstadt zu kommen, haben wir uns diesmal ein Grab-Taxi genommen, um sich zum Wat Arun bringen zu lassen. Dieser Tempel ist nicht so golden wie alle anderen, die wir zuvor gesehen haben. Dafür ist hier die Liebe zum Detail und zu Mosaik sehr auffallend. Es war wieder wunderschön. Nach der Besichtigung haben wir dann die Fähre zurück auf die andere Seite vom Fluss genommen. Das war die Fähre, die wir eigentlich am Vortag in die andere Richtung nehmen wollten – wir waren deshalb sehr gespannt wo wir rauskamen. Und zu unserer eigenen Überraschung waren wir der Anlegestelle am Vortag ganz nahe, aber sie war nicht gekennzeichnet und deshalb für uns nicht auffindbar.

Den Nachmittag haben wir dann in der Nähe von unserem Hotel verbracht und die Stadt einfach genossen. Es ist sehr interessant die Streetfood-Stände zu beobachten und einfach durch die Stadt zu schlendern. Wir haben uns auch wieder einen Eiskaffee gegönnt und waren in der berühmten Khaosan Road. Diese Straße war vor Corona ein absolutes Highlight und eine Partymeile sondergleichen. Normalerweise kann man hier fast nicht durchgehen, weil sich so viele Menschen bewegen. Eine Bar reiht sich an die andere und es gibt viel zu erleben. Doch als wir durchgegangen sind, war fast nichts. Die Straße ist de facto menschenleer. Ein paar Shops und Massageinstitute waren offen aber sonst haben wir nicht viel gesehen außer verschlossene Türen. Wirklich unglaublich, dass dieser Anblick Corona geschuldet ist.

Am Abend mussten wir uns dann auf dem Weg zum Busbahnhof machen. Wir nahmen uns wieder ein Grab-Taxi und es ging los. Nach mehr als einer halben Stunde sind wir bei einem großen Bus-Terminal angekommen. Wir holten uns Tickets und machten uns auf dem Weg zum richtigen Bus. Noch nie in meinem Leben habe ich so einen riesengroßen Busterminal gesehen. Hier fahren Busse in alle Richtungen und Destinationen. Wohin es für uns ging, erfährt ihr im nächsten Beitrag!

3 Kommentare zu „Gemütliche Stunden in der Hauptstadt von Thailand“

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