Ko Tao, die Insel mit den riesengroßen Steinen

Auf der Insel Ko Tao haben wir hauptsächlich die Unterwasserwelt von Thailand näher kennenlernen dürfen.

Als wir mit dem Speedboot von Ko Pha-ngan nach Ko Tao gefahren sind, haben wir die Insel schon von der Weite gesehen. Die riesengroßen eher runden Steinen sieht man schon von der Ferne. Die Steine sehen sehr mächtig aus.

Direkt am Pier sind wir von einem Taxifahrer abgeholt worden. Diesen Service hat die Unterkunft kostenlos angeboten. Wir sind das erste Mal mit einem Pick-Up gefahren, wo auf der Ladefläche einfach zwei Bänke montiert wurden. Zum Aufsteigen hat uns der Fahrer ein Stockerl hingestellt und während der Fahrt waren unsere Köpfe und Oberkörper über dem Dach des Autos – so bin ich noch nie auf einem Pick-up gesessen.

Ko Tao ist sehr bekannt für seine bunte Unterwasserwelt. Deshalb sind wir gleich am ersten Tag zum Shark Bay gefahren. Beim Mittagessen hat uns der Besitzer gesagt, dass man dort eigentlich Eintritt zahlen muss, aber er hat uns einen Tipp gegeben wie wir zu dieser Bucht von einer anderen kleinen Bucht aus kommen, damit wir uns den Eintritt ersparen. Das haben wir dankend angenommen, wir fanden das Plätzchen und gingen gleich schnorcheln. Das Riff ist dort ziemlich nahe an der Wasseroberfläche. Man kann deshalb nicht so gut schwimmen und hat das Gefühl, dass man die Korallen fast berührt. Einige schöne und bunte Fische haben wir aber gesehen. Wir sind dann auch noch zu dem Strand gefahren, den uns unser Gastgeber empfohlen hat. Der June Juea Bay ist ein sehr kleiner aber feiner Strand. Hier haben wir uns wohler gefühlt, weil die Korallen nicht ganz so weit heroben waren. Wir haben wieder viele bunte Fische gesehen. René hatte außerdem besonderes Glück – er hat eine große Schildkröte gesehen. An diesem Strand hat mir auch besonders gut gefallen, dass eine einheimische Familie gekommen ist. Die Kinder haben im Wasser getobt und die Eltern sind mit den Kajak einige Meter ins Meer gefahren. So haben wir alle den Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Tag gingen wir noch vor dem Frühstück schnorcheln. Wir fuhren wieder zu dem June Juea Bay. Wir waren ganz alleine dort – niemand sonst war am Strand und auch niemand sonst war im Meer. In der Früh ist das Wasser sehr klar und man sieht die Fische besonders gut. Wir haben die Zweisamkeit richtig genossen. Diesmal hatte ich ein besonderes Glück, ich habe nämlich einen Hai gesehen, den Schwarzspitzen-Riffhai.

Am Nachmittag sind wir dann zum Tanote Bay gefahren. Auch bei diesem Strand kann man schnorcheln. Diese Bucht ist jedoch für einen riesengroßen Stein ca. in der Mitte vom Strand jedoch im Meer bekannt. Von diesem Stein aus könnte man auch ins Meer springen. Der Strand und der Blick auf die großen Steine waren hier besonders beeindruckend. Das hat uns sehr gut gefallen. Beim Schnorcheln haben wir uns wieder nicht so wohl gefühlt, weil die Korallen so nahe waren. Man hat hier ständig das Gefühl die Korallen fast zu berühren. Das ist nicht sehr angenehm.

Auch am letzten Tag in Ko Tao wollten wir gleich in der Früh schnorcheln und wir fuhren deshalb zum Aow Leuk Bay. An diesem Bay sollte man eigentlich Eintritt zahlen, aber weil wir so früh dran waren, war noch niemand da. Das war auch gut so, denn dieser Strand ist überhaupt nicht gepflegt, es lag sehr viel Müll herum – der wäre sein Geld auf jeden Fall nicht wert. Als wir dort am Strand vorm Meer standen, haben wir große dunkle Gewitterwolken aus der Richtung vom Meer entdeckt. Wir fühlten uns nicht so wohl und weil wir schon wussten, dass die Regenwolken hier ziemlich schnell da sein können, gingen wir nicht ins Wasser sondern fuhren zurück in die Unterkunft. Zum Glück haben wir uns dazu entschieden, denn bei der Rückfahrt haben wir den Regen schon gespürt und als wir zurück in der Unterkunft waren, hat es plötzlich wie aus Kübeln geschüttet. Wir haben es noch gerade rechtzeitig geschafft. Den schlimmsten Regen ließen wir vorübergehen und dann fuhren wir frühstücken.

Noch während dem Frühstück hat der Regen aufgehört und es wurde wieder warm. Deshalb fuhren wir zu Mittag zum Sai Nuan Bay. Von diesem Bay gibt es zwei, die einfach Sai Nuan 1 und Sai Nuan 2 genannt werden. Diese Strandabschnitte sind wunderschön. Es sind wieder große runde Steine entlang der Küste, der Sand ist hellbraun und das Wasser türkisgrün. Hier muss man auch Eintritt zahlen, dies haben wir aber gerne gemacht – dafür hatten wir einen super gepflegten und ordentlichen Strand und das Beste war, dass wir diesen für uns alleine hatten. Es war sonst niemand da! Wir haben das wirklich sehr genossen. Nach einiger Zeit kam ein Longtail-Boot an und machte neben uns eine kurze Pause und ein einsamer Fischer kam auch noch und genoss den Strand. Es war wirklich beeindruckend, dass wir dann nur zu dritt diesen wundervollen Strand für uns hatten. Das Schnorcheln war hier übrigens auch ein Wahnsinn. Die Fische knabberten und versteckten sich zwischen den großen Steinen und die Korallen sind sehr tief unten – so kann man beruhigt herumschwimmen und alles gut beobachten. Das war wirklich ein ganz besonders schönes Erlebnis am Sai Nuan Bay. Leider hat uns dann wieder der Regen erwischt und wir sind zurück in die Unterkunft gefahren.

Wir haben ganz viele bunte Fische gesehen, von den meisten weiß ich den Namen nicht. Wir haben ganz viele gelbe Fische gesehen. Es waren auch einige braune und hellbraune dabei. Einige Fische hatten einen roten Kopf und außerdem haben wir ganz viele Papageienfische gesehen – die schimmern hauptsächlich in blau aber eigentlich in allen Farben. Jeder einzelne war sehr besonders und am schönsten ist es, wenn man ganze Schwärme vorbeischwimmen sieht.

Ko Tao ist eine thailändische Insel, die wieder einen ganz besonderen Charme hat. Die großen schönen Steine und die Unterwasserwelt laden ein, es sich hier gemütlich zu machen. Es gibt auch einige nette Restaurants und super Möglichkeiten zum Frühstücken! Wenn du gerne am Strand bist und schnorcheln gehst, dann kann ich dir diese Insel nur empfehlen.

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