Ko Phi Phi toppt die Traumstrände noch einmal gewaltig!

Diese Inselgruppe ist ein absolutes Naturparadies. Die Buchten sind unbeschreiblich schön. Schaut euch die Fotos an und macht euch einen eigenen Eindruck.

Nachdem wir auf Ko Lanta waren sind wir mit einem Speedboot auf die nächste Insel gefahren, eigentlich handelt es sich dabei um eine Inselgruppe. Deshalb wird Ko Phi Phi auch meist Phi Phi Islands genannt. Das Speedboot mussten wir nehmen, weil aufgrund der wenigen Touristen keine Fähre fährt. Der Reisetag war unser erster Regentag auf der gesamten Weltreise. Es hat fast den ganzen Tag leicht geregnet, hat uns aber nicht gestört, weil sowieso nur die Weiterreise am Programm stand. Am Abend haben wir uns mit der Regenjacke auf den Weg gemacht und den Ortskern der Insel besucht.

Nachdem wir in der neuen Unterkunft gut geschlafen haben, hatte es am Morgen noch einmal stark geregnet. Zum Glück war das aber nur ein kurzer aber starker Schauer und wir haben uns gleich danach auf den Weg zu den Viewpoints gemacht. Sowohl Viewpoint I als auch Viewpoint II waren in kurzer Zeit erreichbar. Der 1. Viewpoint ist etwas niedriger als der 2., man hatte aber bei beiden einen schönen Ausblick auf die Insel. Am 2. Viewpoint sind wir eine Zeit lang auf einem großen Stein gesessen und haben die Natur einfach beobachtet. Wir haben viele schöne Vögel gesehen und den Affen beim Klettern zuschauen können. Wir waren ganz alleine, weil wir so früh gestartet sind. Solche Momente sind unbeschreiblich schön. Wir haben die Naturgeräusche richtig aufgesaugt. Danach gingen wir frühstücken und wir hatten nochmal Glück, denn genau als wir aßen, hat es noch einmal wie aus Kübeln geschüttet. Als wir fertig waren, war auch der Regen aus und wir konnten das Lokal im Trockenen verlassen.

Am Nachmittag haben wir bei einer kleinen Wanderung zwei Strände in der Nähe von unserer Unterkunft besucht. Wir sind mithilfe von Google Maps losgegangen. Leider hat uns Google einen Weg durch den Dschungel vorgeschlagen und wir sind gefolgt. Für kurze Zeit war das ziemlich unangenehm, wir mussten zwischen verschiedenen uns unbekannten Pflanzen durch- und drübersteigen, um weiterzukommen. Leider waren hier – so wie in jedem Dschungel – auch ganz viele Mücken und Moskitos. Wir haben uns nicht sehr wohl gefühlt und gingen so rasch wie möglich. Einige Stiche konnten wir jedoch leider nicht vermeiden…

Angekommen sind wir bei einem wunderschönen Strand. Der Loh Moo Dee Beach ist ca. 500 m breit. Diese 500 m teilten wir uns nur mit 4 anderen Personen. Auf diesem großen und wunderschönen Strand waren wir also zu sechst – es war wirklich wunderbar. An diesem Strand haben wir uns mit Ebbe und Flut näher beschäftigt. Als wir dort waren, fand nämlich gerade Ebbe statt und deshalb mussten wir meterweit gehen, um das Meer endlich berühren zu können. Dort angekommen konnte man viele Meter weit gehen und man war noch immer nicht bis zu den Knien im Wasser. Das Meer ist hier wirklich sehr weit ganz seicht.

Bevor wir wieder zurückgingen, haben wir uns den Long Beach angesehen. Auf diesem Strand hat sich mehr getan und es waren auch einige Boote da. Dieser Strand wird nämlich vom Hauptstrand Ton Sai Beach angefahren. Das Meer war gleich ziemlich tief und so konnte ich schwimmen und genoss es mich im Meerwasser zu baden. Ich könnte mich stundenlang im Meer treiben lassen, das gefällt mir so gut!

An unserem zweiten Tag in Ko Phi Phi haben wir eine Tour mit einem Longtail-Boot gemacht und uns die südlichere der beiden Hauptinsel näher angesehen. Diese Insel ist nicht bewohnt. Zuerst haben wir uns vom Meer aus die Viking Cave angesehen. Der erste Stopp war im Pi Leh Bay, das ist die Lagune der Insel. Das Wasser war wunderschön türkis und wir durften darin baden. Ich war tief beeindruckt in der Lagune zwischen riesengroßen Felsbrocken schwimmen zu können. Es war wunderschön, ich weiß gar nicht wie ich das Erlebnis beschreiben soll. Im klaren türkisen Wasser fühlt man sich unheimlich wohl. Der nächste Stopp war der Loh Samah Bay. Von dieser Bucht aus gingen wir dann zum Maya Bay. Diese Bucht darf man nämlich nur zu Fuß besuchen.

Der Maya Bay ist all jenen ein Begriff, die den Film „The Beach“ kennen. Der Film wurde nämlich in dieser Bucht gedreht und ist daher sehr bekannt. Unmengen von Touristen stürmten in der Vergangenheit diesen Strand. Aufgrund dessen musste er noch vor Covid-19 gesperrt werden, damit sich die Natur wieder erholen kann. Erst seit Jänner 2022 ist er für Touristen wieder zugänglich, die Boote dürfen nicht mehr hinfahren und es gibt Sicherheitspersonal, die Menschen davor abhalten ins Meer schwimmen zu gehen. Ich finde es toll, dass nun auf die Bucht so gut geschaut wird, denn es handelt sich hierbei um ein Naturparadies der ganz besonderen Art. Der Sand ist strahlend weiß, das Wasser wunderbar klar, es schimmert in den schönsten Türkistönen und die Umgebung mit den Felsen ist sehr beeindruckend. Schaut euch einfach die Fotos an und lasst euch beeindrucken. Und eins will ich unbedingt noch sagen: wenn ihr mal in Thailand seid, dann müsst ihr euch diese Bucht unbedingt ansehen. Wenn es geht so früh wie möglich, dann sind noch nicht so viele Leute dort!

Als nächstes blieben wir einige hundert Meter vom Maya Bay entfernt im Meer stehen und durften schnorcheln. Wir haben viele kleine Fische aber auch einige Regenbogenfische sehen können. Der letzte Halt war beim Monkey Beach. An diesem Strand leben Affen, ich habe deshalb das Boot nicht verlassen. Einige andere sind aber an den Strand gegangen und die Affen sind auf den Menschen herumgehüpft. Eine Dame wurde von einem Affen sogar so gekratzt, dass sie blutete – ich finde, dass man die Affen in Ruhe lassen soll und bin sehr froh nicht gekratzt worden zu sein. Man kann ja nicht wissen, ob man sich dadurch nicht mit irgendetwas infiziert. Diese wildlebenden Tiere könnten auch den ein oder anderen Krankheiterreger in sich tragen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Phi Phi Islands ein wirkliches Naturparadies sind. Es war wirklich wunderschön. Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchblättern der Bilder – genießt den Anblick, es ist wirklich etwas Besonderes!

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