Ko Lanta, die Insel mit riesengroßen menschenleeren Stränden

Auf der Insel Ko Lanta haben wir viele schöne Strände und einen tollen Nationalpark gesehen. Das Highlight war wohl der menschenleere Pra-Ae Beach.

Um von Ao Nang auf die Insel Ko Lanta zu kommen, mussten wir einen Mini-Van nehmen. Aufgrund von den wenigen Touristen, die aktuell in Thailand sind, fahren viele Boote nicht, weil es zu keiner Auslastung kommen würde. Der Landweg ist etwas weiter als der Weg übers Meer. Und da es sich bei Ko Lanta um eine Insel handelt, mussten wir mit einer Fähre das Meer überqueren. Das war eine völlig neue Erfahrung für uns. Alle sitzen im Auto und das ganze Auto fährt auf eine Fähre. Diese legt ab und ein paar Minuten später, auf der anderen Seite fährt das Auto einfach wieder an Land weiter. Diese Fähre bringt den ganzen Tag Fahrzeuge hin und her.

Die Inselgruppe Ko Lanta hat zwei große Hauptinseln – wir haben die südlichere Insel der beiden bereist, die nennt sich Ko Lanta Yai. Die nördlichere Insel Ko Lanta Noi ist weitgehend unbewohnt. Kurz nachdem wir auf der Insel angekommen sind und uns gestärkt haben, gingen wir an den Strand, der nur einige Hundert Meter von unserer Unterkunft entfernt war. Dieser Strand heißt Pra-Ae Beach und wird auch Long Beach genannt. Wir waren von der ersten Sekunde an begeistert. Man sieht das Meer bis zum Horizont und sowohl links als auch rechts sieht man nur Strand. Man kann das Ende des Strandes mit dem freien Auge fast nicht erkennen. Kein Wunder, der Strand ist nämlich ca. 4 km lang. Nur sehr wenige Touristen sind auf diesem Strand und so verbrachten wir einen wunderschönen Nachmittag und Abend an dem Pra-Ae Beach. Der Sonnenuntergang war auch wunderschön!

Da die Ko Lanta Yai nur ca. 27 km lang und 12-15 km breit ist, konnten wir die Insel fast umrunden. Dafür mieteten wir uns ein Moped. Vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt der Insel braucht man mit einem Moped oder Auto nur ca. 45 Minuten.

Am ersten ganzen Tag haben wir uns von unserer Unterkunft aus, welche an der Westküste liegt auf den Weg in den Norden gemacht. Über den nördlichsten Punkt sind wir dann an die Ostküste gefahren. Dort besuchten wir die Old Town und fuhren dann die Straßen weiter in den Süden bis wir angestanden sind. Man kann die Insel auf der Straße nicht umrunden, weil in der Mitte der Dschungel mit vielen hohen Felsen ist. Die Old Town an der Ostküste bietet einen kleinen Stadtkern, der viele Shops mit Sommer- und Strandkleidung und Souvenirs von Thailand hat. An der Ostküste gibt es nur wenige Strände, meist sind entlang der Küste hohe Felsen.

Zum Glück sind wir am Nachmittag dann bei unserer Unterkunft gewesen und haben die Mittagshitze am Pool verbracht. Am Nachmittag ist nämlich ein starkes Gewitter gekommen. Es hat geblitzt und gedonnert und wie aus Kübeln geschüttet. Zum Glück hat dies aber nicht lange gedauert und als wir Abendessen fuhren, hat es nur noch leicht geregnet.

Am zweiten ganzen Tag sind wir an den südlichsten Punkt der Insel gefahren. Dort liegt nämlich der Mu Ko Lanta Nationalpark. Der Nationalpark hat einen 2 km langen Wanderweg der durch den Dschungel führt. Am Ende des Wanderweges kommt man zu einem wunderschönen Strand. Außerdem kann man hier auch zum Leuchtturm gehen. Leuchttürme haben für mich etwas sehr magisches – die ziehen mich richtig an. Von dort aus konnten wir das südlichste Ende der Insel sehen. Die Westküste bietet einige wunderschöne Strände – die haben wir alle während dem Moped fahren bewundern können.

Glücklicherweise sind wir gleich in der Früh losgefahren und gewandert, am Nachmittag hat es sich nämlich wieder verzogen und es hat leicht geregnet. Wir haben den Nachmittag deshalb am Strand verbracht. Wenn es bewölkt ist und leicht regnet kann man sogar über die Mittagszeit am Strand liegen. An einem sonnigen Tag ist das aufgrund der Hitze und Sonnenstrahlung ohne Schattenmöglichkeiten unmöglich. Es hat mir daher besonders gut gefallen, ohne Schattenspender am Strand liegen zu können. Ich bin mitten am Strand gelegen und es war sonst fast niemand da. Ab und zu sind mal andere Touristen vorbeispaziert, aber ansonsten konnten wir bei der Ruhe sehr entspannen. Man hört nur Meeresrauschen und den Wind – das ist einfach unbeschreiblich schön und man kann sich super entspannen und zur Ruhe kommen!

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