Next Stop: Siem Reap, Cambodia

Wir sind in einem neuen Land angekommen. Ein mulmiges Gefühl war bei der Einreise dabei. In dem Beitrag erfährt ihr mehr zu der Einreise und dem Empfang.

Unser nächstes Land heißt Kambodscha! Kambodscha ist ein Nachbarland von Thailand. Aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen bezüglich Corona wird jedoch empfohlen mittels Luftverkehr einzureisen, da an den Landesgrenzen vermehrt Korruption und Betrug stattfindet. Deshalb haben wir uns für 1 Stunde in den Flieger gesetzt und sind von Bangkok nach Siem Reap geflogen.

Bereits beim Check-In in Bangkok mussten wir alle erforderlichen Einreise-Dokumente in ausgedruckter Form vorlegen. Dazu zählten: negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 72 Std.), Impfnachweis und die Bestätigung vom Visum. Wir hatten alles beisammen und so kamen wir ohne Probleme durch die Kontrollen. Der Flug war sehr angenehm und wir bekamen sogar etwas zu essen und trinken – das gibt es bei innereuropäischen Flügen, die nur eine Stunde dauern, leider nicht mehr.

Dass Kambodscha ein sehr armes Land ist, wussten wir bereits vor der Einreise. Als wir mit dem Flugzeug über die Landschaft blickten, sahen wir ganz viel Natur. Es waren weit und breit keine Häuser zu sehen. Bloß an einem großen See haben wir einige Holzhütten auf Stelzen erkennen können. Und natürlich waren dann in der Stadt Siem Reap selbst auch sehr viele Häuser. Als wir am Flughafen ankamen, wurde noch einmal alles kontrolliert – es hat alles gepasst und deshalb bekamen wir einen Stempel in den Pass und wir waren offiziell in Kambodscha angekommen.

Von der Unterkunft hat uns ein Tuktuk-Fahrer abgeholt. Dieses Tuktuk war eigentlich ein Moped, das einen Anhänger mit Sitzbank hatte. So konnten wir unser Gepäck transportieren und nebeneinander auf der Bank sitzen. Die Fahrt war sehr angenehm. Alles hier scheint sehr ruhig und entspannt zu sein. Unser erster Eindruck war, dass die Stimmung hier sehr gelassen ist.

In der Unterkunft „The Oasis Harbor“ wurden wir freundlich erwartet und gleich in das Zimmer gebracht. Leider hat im ersten Zimmer die Klimaanlage jedoch nicht funktioniert, deshalb bekamen wir ein neues Zimmer. In diesem zweiten Zimmer war jedoch ein sehr unangenehmer Geruch, wir denken es war ein Schimmelpilz, der die Luft so unangenehm machte. Als wir das gemeldet haben, durften wir noch einmal umziehen und in dem 3. Zimmer hat nun alles gepasst und wir fühlen uns sehr wohl.

Natürlich haben wir uns die Stadt dann gleich zu Fuß angesehen. Wir gingen in das Zentrum und kauften uns eine SIM-Karte, damit wir Internet am Handy haben. Bei diesem Spaziergang haben wir sofort erkannt, dass wir uns nun wieder in einem ärmeren Land befinden. Die Wohnungen und Häuser der Menschen hier sind sehr klein. Es wirkt alles etwas schmutzig und chaotisch. Die Menschen sind jedoch alle sehr freundlich zu uns. Die Erwachsenen grüßen uns schon von der Ferne und lächeln uns zu. Auch die Kinder haben eine große Freude mit uns. Sie lächeln uns an und winken. Das ist so schön, wenn solch schöne zwischenmenschliche Kommunikation entstehen kann, obwohl man keine Wörter außer „Hello“ austauscht.

Wir sind also in Kambodscha gut angekommen und wurden sehr freundlich empfangen. Vorab haben wir des öfteren gelesen, dass die Menschen hier sehr unfreundlich sind und die Touristen achtsam sein müssen, weil es zu gewalttätigen Überfällen, Raub oder Diebstahl kommen kann. Aus diesem Grund sind wir mit einem etwas mulmigen Gefühl eingereist, doch der erste Eindruck hat uns diese Angst genommen. Wir hoffen, dass uns in Kambodscha solche Dinge nicht passieren, sind aber guter Dinge, weil der Empfang und die ersten Begegnungen wirklich nett waren – jetzt freuen wir uns auf die Tage und Erlebnisse im neuen Land.

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