Tansania – endlich schlafen wir im Zelt und sehen viele Safari-Tiere

Die Erinnerungen an den ersten Löwen, die anderen Safari-Tiere und die Nächte im Zelt werde ich immer in meinem Herzen tragen.

Nach nur kurzer Zeit in Uganda und Ruanda verbrachten wir in unserem 3. afrikanischen Land deutlich mehr Zeit. Die Einreise nach Tansania war zwar leider sehr langwierig und kompliziert. Wir mussten online ein Gesundheitszertifikat ausfüllen, aber niemand hatte Internet. Schlussendlich haben wir es aber geschafft und es durften alle erfolgreich einreisen.

Die Vorfreude auf Tansania war riesig, denn wir wussten, dass wir in diesem Land die ersten Safari-Tiere sehen werden. Außerdem stand die erste Nacht im Zelt an. Die Fahrten mit dem Truck waren wieder sehr interessant – wir sahen wie die Leute hier wirklich leben und wohnen. Wenn wir eine Pipi-Pause machten, kamen immer sofort Leute, die uns sehen wollten. Außerdem haben sehr viele Einheimische gebettelt und wollten Geld von uns. Das war völlig neu für uns – in noch keinem anderen Land wurde so viel gebettelt wie hier in Afrika. Sowohl Kinder als auch Erwachsene deuteten uns und wollten Süßigkeiten, Essen oder Geld. Das fand ich persönlich sehr gewöhnungsbedürftig und ich würde gerne wissen, was die Leute von uns denken. Die Menschen haben nämlich oft gar nicht so arm ausgesehen. Diese Tatsache erhöhte natürlich auch die Angst, bestohlen zu werden. Mit unserer weißen Hautfarbe sind wir leichte Opfer, weil wir schon von Weitem zu sehen sind. Zum Glück ist aber nie etwas passiert und wir haben uns auch an das Betteln gewöhnt – wenn auch nur ungern. Ich wünsche mir, dass der Wohlstand auch in diese Länder kommt und somit die Bettlerei ein Ende hat.

Nun aber wieder zu den schönen Seiten Afrikas: Im Serengeti Nationalpark machten wir unsere erste Safari und wir haben sofort ganz viele Tiere gesehen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie schön es ist all diesen Tieren in echt zu begegnen. Eines der ersten Tiere war ein Zebra – wir sahen gleich hunderte davon. Neben den Zebras waren auch immer Gnus – meist waren sie in großen Gruppen gemeinsam mit den Zebras. Das Schönste aber war, dass ich das erste Mal in meinem Leben einen wild und frei lebenden Löwen gesehen habe. Dabei ist ein Lebenstraum von mir in Erfüllung gegangen und ich hatte sogar einige Freudentränen in den Augen. Ich bin im Sternzeichen Löwe und habe mir schon immer gewünscht dieses Tier in seiner natürlichen Umgebung zu treffen – den Löwen, den ich als erstes gesehen habe, werde ich mein Leben lang nicht vergessen, deshalb ist er auch am großen Foto. An diesem Tag haben wir auch gleich 20 Löwen gesehen – das war einfach wunderbar. Wir haben aber auch Elefanten, Geparde, Hyänen, Büffel, Giraffen, Nilpferde, Straußen und viele verschiedene Antilopen gesehen.

Auch die Campingplätze in Tansania waren traumhaft. Wir durften immer mitten in der Natur schlafen und nächtigen. Die Sanitäranlagen waren großteils besser als gedacht und erwartet – das hat uns positiv überrascht. Glücklicherweise durften wir auch Märkte in den Dörfern besuchen und unser Camping-Leben pendelte sich ein. Wir mussten täglich mithelfen, entweder beim Kochen, Truck putzen oder Abwaschen. Tansania war einfach wunderbar und wir werden ziemlich sicher noch einmal hierherkommen und die Nationalparks besuchen.

So, jetzt aber Schluss mit meinem Text. Nun kommen wir zum wichtigesten Teil: all die schönen Fotos. Bitte genieße die Fotos und Eindrücke, es ist nämlich wirklich unbeschreiblich schön, was wir in Tansania alles erleben durften und Bilder sagen bekanntlich sowieso mehr als 1.000 Worte.

Ruanda – Einblicke in die traurige Geschichte aber wunderschöne afrikanische Kultur

Schönes und Grausames liegt oft sehr nahe beisammen – das wurde mir in Ruanda extrem bewusst.

Nach nur wenigen Tagen in Uganda kamen wir wieder nach Ruanda zurück – diesmal aber mit der Gruppe und dem Truck. Die Fahrt von Uganda nach Ruanda war wunderschön. Die Einheimischen am Straßenrand und vor ihren Hüttchen haben uns zugewinkt und gelacht. Sie hatten Freude uns zu sehen, aber auch mir ging jedes Mal das Herz auf, wenn uns breite Grinser begegneten.

Beim ersten Campingplatz hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter. Es ist Regenzeit und an dem Tag, an dem wir in Ruanda bei den Red Rocks ankamen, hat es den ganzen Tag geschüttet. Wir wurden deshalb von unserem Reise-Anbieter upgegradet und bekamen ein Zimmer. Somit mussten wir nicht im Zelt schlafen. Am nächsten Tag war es zum Glück schon viel besser und es standen zwei tolle Aktivitäten am Programm.

Wohl eine meiner absoluten Lieblingsaktivitäten in ganz Afrika war das Korb flechten. Bereits mehrmals haben wir gesehen, dass geflochtene Körbe verkauft werden. Diese Körbe haben mir sehr gut gefallen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir die einheimischen Damen zeigten, wie das Flechten geht. Obwohl wir nur kurz Zeit hatten, habe ich auch bereits einen kleinen Kreis geschafft und ich freue mich sehr darüber nun dieses Handwerk aus Afrika beherrschen zu können.

Im Anschluss zeigten uns diesselben Damen auch noch wie sie Bananen-Bier herstellen. Dieses Bier ist sehr beliebt und weit verbreitet. Es wird regelmäßig produziert und dann gemeinsam mit Freunden und Familie genossen. Die Produktionsschritte sind sehr spannend, zuerst werden die Bananen für einige Tage in der Erde eingegraben. Dann werden sie geschält und mithilfe einem speziellen Gras wird der Saft aus den Bananen gepresst. Durch dasselbe Gras wird der Bananensaft auch gefiltert. Dann wird eine Pflanze dazugegeben und in einem Tonkrug alles für ein paar Tage fermentiert. Wenn das Bier fertig ist, wird es genossen und aus getrocknetem Kürbis getrunken. Das Bier ist sehr stark, schmeckt aber ganz gut und es war total spannend zusehen zu dürfen, wie die Einheimischen alles machen.

Am Nachmittag hatte ich dann noch eine interssante Tour über Pflanzen und Kräuter in Ruanda. Es wurde uns erzählt wie bestimmte Pflanzen als Heilmittel verwendet werden.

Nach zwei Tagen am Land von Ruanda fuhren wir in die Hauptstadt Kigali. Dort besuchten wir die Erinnerungsstätte des Völkermordes 1994. Dieser Besuch war sehr traurig und stimmte uns alle extrem nachdenklich. Das einheitliche Volk von Ruanda wurde während der Kolonialzeit in zwei Bevölkerungsgruppen geteilt: Hutu und Tutsi. Diese Teilung erfolgte ziemlich willkürlich. Alle Familien mit mehr als 6 Kühen waren Tutsi und alle anderen wurden Hutu genannt. Die Tutsi wurden von den Kolonialmächten bevorzugt. Über die Jahre hat sich das sehr aufgeschaukelt. Die Hutus haben dann ein 3-monatiges Massaker gestartet. Nachbarn ermordeten sich gegenseitig und innerhalb dieser kurzen Zeit wurden mehr als 1 Million Menschen getötet. Es heißt dass ca. 75 % aller Tutsis ermordet wurden. Das ganze ist noch nichtmal 30 Jahre her und sowohl René als auch ich waren zu dieser Zeit schon auf der Welt. Das war sehr beängstigend und grausam zu sehen.

Als wir nach diesem Besuch dann durch die Straßen gingen, haben mir alle Menschen sehr Leid getan. Alle, die älter als 30 Jahre sind, haben dieses Massaker miterlebt. Das stimmte mich extrem nachdenklich. Umso schöner war aber zu sehen, dass heute das Zusammenleben sehr harmonisch und friedlich ist. Das Land kann unglaublich stolz sein, dass sie es geschafft haben innerhalb von 30 Jahren so eine tolle gemeinschaftliche Gesellschaft zu entwickeln. Ich hoffe, dass ihnen das auch ewig erhalten bleibt.

Auf unserem weiteren Weg hatten wir leider einen kleinen Zwischenfall mit dem Truck. Wir mussten stehen bleiben und es wurde etwas repariert. Nach kurzer Zeit ging es aber erfolgreich in das nächste Land.

Uganda – das große Abenteuer beginnt und wir sagen gleich mal „Hallo Gorillas“

Die Vorfreude war riesengroß, wir waren aber auch sehr gespannt. Mit diesem großen Lastwagen ging das Abenteuer in Uganda los. Davor besuchten wir aber noch Gorillas und wir verkosteten leckeren Kaffee.

Nach nur 3 Tagen in Ruanda haben wir bereits die erste Landesgrenze innerhalb von Afrika überquert. Wie bereits erwähnt, wurden wir mit einem Taxi abeholt und in die Stadt Kisoro in Uganda gebracht. Dort trafen wir dann unser Gefährt für die nächsten zwei Monate. Wir haben uns nämlich dazu entschieden eine Overland-Safari durch 9 afrikanische Länder zu machen. Unser Gefährt dafür ist ein großer umgebauter Lastwagen und unsere Unterkunft wird zum Großteil aus einem Zelt bestehen. Wir wussten, dass uns ein großes Abenteuer bevorsteht und freuten uns sehr.

Über 9 Monate reisten wir als Pärchen und nun stand für 2 Monate eine Gruppenreise an – deshalb waren die Gefühle gemischt. Wir hofften sehr stark, dass viele nette Leute dabei waren und wir mit allen gut auskommen. Als wir zur Gruppe kamen, hatten wir eine Unterkunft in einem kleinen Gästehaus. Der erste Eindruck von allen Mitreisenden war sehr gut und ein großer Stein ist uns von Herzen gefallen.

Der erste große Programmpunkt von unserer Overland-Safari war die Gorilla-Wanderung. Normalerweise dauert es mindestens ein halbes Jahr um die Berechtigung für eine Gorilla-Wanderung zu bekommen. Glücklicherweise wurde dies aber von unseren Organisatoren bereits vorab gebucht und reserviert und so hatten wir das Glück die Gorilla sehen zu können, obwohl wir die Afrika-Reise nur 3 Wochen vor Beginn gebucht haben.

Die Fahrt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung war sehr holprig. Die Gorillas wohnen in den Bergen und wir versuchten mit dem Auto so nahe wie möglich zu kommen, denn der Regenwald hier ist riesengroß. Wir wurden mit afrikanischer Musik, Gesang und Trommeln herzlich begrüßt. Dann bekamen wir eine Einführung, wie wir uns gegenüber den Gorillas verhalten müssen und wenig später ging es auch schon los. Gemeinsam mit zwei Führern wanderten wir durch das Gebüsch auf der Suche nach Gorillas. Unsere Guides waren immer in Kontakt mit anderen, um sicher zu gehen, dass wir auf der richtigen Spur waren. Ich habe auch die Wanderung sehr genossen, wir gingen zwischen Bäumen und Sträuchern, aber auch über viele Bäche – das alleine war ein tolles Abenteuer.

Als wir die Gorillas gefunden haben, waren wir alle sehr glücklich. Wir haben gleich zu Beginn zwei Weibchen und ein Baby entdeckt. Wir mussten sofort unsere Gesichtsmasken aufsetzen. Die Gorillas sind uns von der DNA her nämlich so ähnlich, dass sie Krankheiten von Menschen aufnehmen könnten und dann sehr leiden müssten. Insgesamt 1 Stunde hatten wir mit den Gorillas. Wir kamen ihnen sehr nahe und konnten wirklich schön und gut beobachten wie sie sich verhalten. Besonders das Männchen mit dem silberen Rücken war sehr beeindruckend. Es war wunderschön beobachten zu dürfen, wie die Gorillas sich verhalten. Deren Fingern und das Gesicht ist den Menschen so ähnlich. Ich hatte das Gefühl, dass ich Menschen beobachte. Diese Stunde ist leider viel zu schnell vergangen, aber wir haben es voll und ganz genossen und sind sehr froh, dass wir die Gorillas gefunden haben und beobachten durften. Zum Schluss haben wir sogar ein Gorilla-Zertifikat bekommen.

Am nächsten Tag haben wir in der Nähe von unserer Unterkunft eine Führung bei einer Kaffee-Farm gemacht. Das war sehr spannend und interessant. Wir sahen die Pflanzen und Früchte. Es wurde uns auch der gesamte Prozess von der Kaffeebohne bis zum fertigen Kaffee gezeigt und vorgeführt. Das war wirklich sehr interessant, denn meist kennt man nur die fertig gerötete Kaffeebohne. Natürlich durften wir dann auch verkosten – es wurden uns sogar drei verschieden starke Röstungen zum Kosten gegeben. Das war wirklich sehr interessant und wir konnten den Unterschied und die Stärke sehr gut erkennen.

Nach einigen sehr aufregenden Tagen ging es dann endlich in den Truck. Unsere erste Fahrt stand bevor. René und ich waren sehr aufgeregt.  Ich bin noch nie mit einem Lastwagen mitgefahren und nun fahren wir gleich in einem umgebauten LKW durch halb Afrika. Es klingt unglaublich, aber es war einfach wunderbar. Die Einheimischen winkten uns zu, wir winkten zurück und es machte richtig Spaß. Das Abenteuer hat schlussendlich erfolgreich begonnen.

Afrika, wir kommen!

Wir sind auf einem neuen Kontinent. Die Aufregung war riesengroß und wir hatten eine tolle Ankunft.

Nach einer langen Blog-Pause melde ich mich nun endlich wieder bei euch. Ich hatte leider in den letzten zwei Monaten nicht die Möglichkeit einen Blog-Beitrag zu schreiben, weil das Internet auf diesem Kontinent einfach noch zu schwach ist. Aber jetzt kommen alle Beiträge nach – ich hoffe, dass ihr euch genauso freut wie ich mich. Ich kann euch auf alle Fälle bereits vorab sagen, dass wir hier unglaubliche Erlebnisse gemacht haben. Wir sind so dankbar für jeden einzelnen Tag, den wir hier erleben durften. Afrika ist ein Wahnisnn!

Nach 10 Ländern in Asien, waren wir in einem Land im mittleren Osten (Jordanien) und dann war ein neuer großer Kontinent an der Reihe. Wir sind in Afrika! Unser Flug ging nach Kigali. Das ist die Hauptstadt von Ruanda und liegt sehr zentral. Als wir in dieser Stadt angekommen sind, wurden wir völlig geflasht. Die Stadt ist extrem sauber, in keinem anderen Land der Welt haben wir so wenig Müll im Straßengraben sehen können. Die Leute sind unglaublich nett und freundlich und die Kriminalitätsrate sehr niedrig. Um ehrlich zu sein, haben wir uns etwas anderes erwartet. Wir waren jedoch sehr froh und haben uns sehr gefreut, dass wir in einer so tollen Stadt den Anfang vom neuen Kontinent machen durften.

Die ersten zwei Tage haben wir in einem wunderschönen Gästehaus verbracht. Wir hatten direkt gegenüber eine Kirche. Als wir in unserem Zimmer waren, haben wir uns schon gewundert, wer denn hier so schön singt. Als wir dann rausgingen, haben wir bemerkt, dass der Gesang aus der Kirche kommt. Die Kirchentüren standen weit offen und neben dem Priester standen viele Sänger mit einem Mikrofon. Auch die Gäste sind die meiste Zeit gestanden und haben lautstark mitgesungen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie cool die Stimmung in dieser Kirche war. Da sie auf englisch geführt wurde, konnten wir sogar einiges verstehen. Das war ein toller Einstieg in die afrikanische Kultur.

In der Unterkunft gab es auch die Möglichkeit zu frühstücken und ich habe mir einen afrikanischen Tee bestellt. Was ich dann bekommen habe, war aber eine warme Milch mit afrikanischen Gewürzen. Auch in anderen Lokalen habe ich mir einen afrikanischen Tee bestellt und die gewürzte Milch bekommen. Sie schmeckte auch richtig gut. Natürlich haben wir uns dann auch gleich das neue Geld besorgt und die Stadt einfach genossen.

Wir schlenderten herum und genossen das Flair und die Atmosphäre. Interssant war auch, dass wir uns erstmals richtig daran gewöhnen mussten, dass nun alle Menschen um uns eine schwarze Hautfarbe haben. Das war wirklich spannend und ich finde, dass es jeder mal erleben sollte, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Hautfarbe eine komplette Minderheit darstellt.

Nach den zwei Tagen wurden wir dann von einem Taxi abgeholt, damit unser großes Abenteuer in Afrika beginnen kann. Wir hatten gemischte Gefühle. Wir waren sehr aufgeregt und gespannt. Wir hatten aber auch ein etwas mulmiges Gefühl, denn wir wussten nicht was uns wirklich erwartete. Mehr dazu kommt im nächsten Beitrag.

As Salt, Jerash und Irbid – im Norden des Landes finden wir eine beeindruckende Stadt und viele Ruinen

Da wir noch Zeit hatten, ging es für uns auch ganz in den Norden von Jordanien. Wir haben viele archäologische Stätten besucht.

Gegen Ende unserer Jordanien-Reise haben wir uns auf den Weg in den Norden des Landes gemacht. Wir haben einige archäologische Ausgrabungen besucht. Eigentlich sind René und ich beide nicht so Fans davon. Lieber sind wir draußen in der Natur und erleben etwas mit Tieren, aber da wir noch Zeit hatten, haben wir die bekanntesten Stätten im Norden auch besucht.

Ganz spontan machten wir einen Zwischenstopp in einer kleinen Stadt namens As Salt. Obwohl der Verkehr in der Stadt ziemlich chaotisch war, waren wir sehr froh, dass wir diesen Stopp gemacht haben. Wir haben nämlich eine richtig schöne Einkaufsstraße entdeckt. Es waren nur Einheimische unterwegs, die Stimmung war sehr ruhig und entspannt, das Gemüse und Obst hat herrlich ausgesehen. Man konnte Haushaltsgeräte, Kleidung und auch alles weitere kaufen. Die Gewürze haben wieder herrlich geduftet und bei den Mehlspeisen konnte ich nicht vorbeigehen ohne etwas zu kaufen. Wir gingen auch lecker Mittagessen in dieser Straße, der Stopp war wirklich sehr gelungen.

Danach fuhren wir nach Jerash und haben dort die archäologischen Stätten der Griechen und Römer besichtigt. Des weiteren sind wir zur Ajloun Burg gefahren und haben den Rundblick genossen. Zu guter Letzt sind wir auch noch nach Umm Quais gefahren und wir haben auch dort die Ausgrabungen besichtigt. Dort haben wir auch eine kleine Schildkröte entdeckt. Wir waren da so weit nördlich von Jordanien, dass wir wieder die Nachbarländer Israel und Syrien gesehen haben. Bei guter Sicht hätten wir auch bis nach Libanon gesehen. Diese Aussicht hat mich jedoch etwas nachdenklich gemacht, denn in Syrien hinter den Bergen, die wir sahen, wird Krieg geführt und alleine der Gedanke stimmt mich sehr traurig.

Die Autofahrten durch das Land waren sehr angenehm. Die Straßen sind gut ausgebaut und wir konnten überall gut hinfahren. Jordanien ist sehr hügelig und deshalb kam es auch öfter vor, dass die Straßen ziemlich steil waren. Interessant war auch, dass die Straße bei Regen extrem rutschig war. Durch den Sand, der überall war wurde es sehr gefährlich wenn die Straße nass war.

Generell war auch sehr spannend, dass wir in Jordanien sehr viele Elektro-Autos gesehen haben. Es gibt auch überall viele Photovoltaik-Anlagen und an manchen Stellen fanden wir sehr viele Windräder. Es scheint also so, als wäre Jordanien hinsichtlich nachhaltiger Energiegewinnung schon sehr weit vorangeschritten.

Madaba – Erinnerungen und Entdeckungen aus der Zeit von Jesus

Wir besuchten die Taufsstelle von Jesus, die erst vor ungefähr 20 Jahren ausgegraben wurde. Auch viele schöne Kirchen waren in dieser Gegend zu sehen.

Als wir von Karak nach Madaba weitergefahren sind, kamen wir in einen richtigen Sandsturm. Es hat sich ein bisschen so angefühlt als wäre alles Nebel aber tatsächlich war hier sehr viel Sand in der Luft. Der Wind hat auch extrem geweht, das haben wir im Auto total gespürt. Als wir dann angekommen sind und in einem Gastgarten Platz genommen haben, war der Tische voll mit Sandstaub. Der Kellner hat uns dann erklärt, dass dies im Herbst immer so ist, während wir dann unsere Falafel mit Humus gegessen haben, wurde wieder alles staubig und wir waren froh, dass wir mit dem Essen fertig waren.

In der Stadt Madaba konnten wir uns zu Fuß einige katholische Kirchen ansehen. Die Besonderheiten dieser Kirchen sind die vielen Mosaik-Bilder, die man überall am Boden findet. Es wurden auch richtige Stadtpläne aus Mosaik ausgegraben und gefunden. So konnten die Archäologen nachvollziehen wie die Stadt und die Umgebung früher ausgesehen hat.

Am nächsten Tag machten wir uns auf dem Weg zur israelischen Grenze. Erst vor ungefähr 20 Jahren wurde am Jordan, dem Fluss der die Grenze zwischen Jordanien und Palästina bzw. Israel ist, die ehemalige Taufstelle von Jesus ausgegraben. Heute ist der Fluss und somit auch die Grenze ziemlich schmal, weil das Wasser des Flusses für die israelische Bevölkerung abgepumpt und umgeleitet wird. Da man sich hier direkt auf der Landesgrenze befindet, darf man nur mittels Führung zu der Taufstelle. Überall sind auch Grenzbeamte und Militär zu sehen.

Die Taufstelle selbst ist eine kleine Kapelle neben einer Kirche. Das ist alles noch ziemlich gut erhalten. Ganz in der Nähe von dieser Taufstelle wurden zehn weitere Kirchen erbaut. Die sind im Laufe der Zeit dazugekommen. Die Taufstelle selbst ist heute leider trocken, weil das Wasser dermaßen zurückgegangen ist. Es war trotzdem interessant zu sehen, wo Jesus damals getauft wurde. Am Schluss durften wir dann sogar den Jordan-Fluss berühren. Auf der israelischen Seite haben wir sogar Taufen im diesem Fluss beobachtet. Die Stimmung an dieser Wasserstelle war sehr besonders und es war für uns eine interessante Erfahrung mal an einer christlichen Stätte zu sein.

In Jordanien ist die größte Religionsgemeinschaft der Islam. Deshalb war es für uns umso spannender, dass das Christentum, das bei uns daheim in Europa am weitesten verbreitet ist, hier im mittleren Osten seine Ursprünge hat.

Aqaba und Kerak – wir waren auch im roten Meer und haben eine Burg besucht, die im Winter mit Schnee bedeckt ist

Wir waren in einem weiteren uns unbekannten Meer und wurden von der Kälte in den Bergen von Jordanien sehr überrascht.

Ganz im Süden von Jordanien liegt die Stadt Aqaba. Hier hat man Zugang zum roten Meer. Es ist sehr cool, dass wir in Jordanien zwei Meere besuchen durften. Wir waren außerdem nur eine halbe Stunde von der Grenze zu Saudi-Arabien entfernt und haben über das Meer nach Ägypten und Israel gesehen. Das finde ich immer besonders spannend, wenn man über Ländergrenzen hinweg blicken kann.

In Aqaba gibt es eine schöne Promenade, an der sind wir entlang spaziert. Wir haben die große Flagge bewundert und nebenbei den Sonnenuntergang genossen. Es gibt auch eine wunderschöne Moschee. Außerdem haben wir ganz in der Nähe von unserer Unterkunft einen Bäcker entdeckt. Überall in Jordanien wird zu jeder Mahlzeit Pita-Brot gegessen und in Aqaba hatten wir die Möglichkeit genau zu sehen, wie dieses Brot hergestellt wird. Das war sehr spannend und natürlich war das ganz frische Brot besser als jedes andere.

Am Abend haben wir in einem netten Café am Strand einen Kaffee und die typischen arabischen Süßigkeiten, nämlich Baklava verspeist. Dabei haben wir den Blick auf Israel genossen. Aqaba ist generell sehr touristisch, auf den Straßen sieht man viele Touristen. Zum Glück war dies aber am Strand vom Roten Meer nicht so. Einen ganzen Tag waren wir dort. Wir gingen aber beide nur einmal in das Wasser und haben geschnorchelt, weil das Wasser so kalt war. Hier gibt es auch Jahreszeiten und es ist jetzt Herbst, da sind die Temperaturen geringer als im Sommer. Die Stimmung am Strand mit dem Blick aufs Meer und der Windbrise im Haar war sehr entspannend und schön.

Nach Aqaba fuhren wir nach Karak und dort wurden wir beim Aussteigen richtig überrascht. Es war kalt. Es war sogar so kalt, dass wir die Weste bzw. Jacke ausgepackt haben. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet. Es wurde uns erklärt, dass die Stadt auf fast 1.000 Meter liegt und jetzt im Herbst ist es kalt und im Winter liegt sogar ab und zu mal für ein paar Tage Schnee. Das haben wir erst geglaubt, als wir auch wirklich Fotos gesehen haben.

In unserer Unterkunft in Karak hatten wir einen ganz netten Gastgeber. Er fuhr mit uns am Abend zum Sonnenuntergang über dem toten Meer und wir bekamen ein sehr leckeres heimisches Frühstück. Als wir danach die Burg Karak besucht haben, haben wir die Kälte gespürt. Der Wind hat sehr stark geweht und es war wirklich richtig kalt. Die Burg war aber sehr beeindruckend und hat uns gut gefallen. Die Sandsteine machen das Flair sehr interessant und wir konnten uns in manchen Räumen richtig gut vorstellen, wie das früher bewohnt wurde.

Wadi Rum, danke für die tolle Erfahrung in der Wüste

Wir haben zwei unglaubliche Nächte in der Wüste verbracht. Es ist sehr spannend zu hören und sehen, wie Beduinen leben.

Jordanien hat uns von Anfang an beeindruckt und fasziniert, je weiter wir hinaus aufs Land gekommen sind, desto besser hat es uns gefallen. Natürlich konnten wir uns deshalb auch die Möglichkeit in der Wüste Wadi Rum zu nächtigen nicht entgehen lassen. Ich sag es dir, es war unglaublich schön! Wir durften sehr viel über das Leben der Beduinen erfahren und wir haben etwas erlebt, dass es in der Wüste nur äußerst selten zu sehen gibt.

Schon die Ankunft in der Wüste war wunderschön und unkompliziert. Bevor wir in das Camp und zu unserem Hüttchen gebracht wurden, tranken wir mit dem Organisator einen Beduinen-Tee am Teppichboden in seinem Haus. Er hat uns erklärt wie alles abläuft und wir bekamen erste Einblicke in das Leben hier. Anschließend fuhren wir mit einem Jeep in die Wüste, das letzte Camp war unseres – dort wurden wir abgeliefert. In einer großen Hütte gibt es Abendessen und Frühstück und in den kleinen Hüttchen findet man die Betten. Ganz am Ende gab es auch Toiletten und Duschen. Alles war sehr schön, sauber und nett dekoriert. Wir haben uns sofort alles angesehen, der Blick in die Weite der Wüste war sehr schön.

Wir wären diesen Abend ganz alleine in diesem Camp gewesen. Darauf haben wir uns sehr gefreut, wir lieben es die Ruhe in der Natur genießen zu können. Doch leider wurden wir am Abend abgeholt und in ein anderes Camp gebracht, weil unser Koch an einer Nierenkolik litt und ins Krankenhaus musste. Am nächsten Tag wurde uns erzählt dass es öfter passiert, dass Menschen in der Wüste Probleme mit den Nieren haben, weil sie zu wenig trinken.

Im Laufe des Abends wurde das Wetter immer schlechter und wir haben es tatsächlich erlebt, dass es in der Wüste regnet. Seit einem Jahr war dies der erste Regen in der Saison. Du kannst dir nicht vorstellen wie sehr sich die Einheimischen über den Regen gefreut haben. Das war so schön zu sehen. Durch den Regen besteht die Hoffnung, dass mehr Pflanzen wachsen und die Tiere der Wüste Wasser und Futter bekommen. Die Beduinen sind komplett abhängig von ihren Tieren und deshalb ist es das wichtigste, dass es den Kamelen, Ziegen und Schafen gut geht. Auch am nächsten Tag hat es ab und zu mal geregnet und alle waren vollkommen happy mit diesem Wetter.

Natürllich haben wir auch eine Jeep-Tour in der Wüste gemacht. Gemeinsam mit einem deutschen Pärchen haben wir verschiedene Punkte in der Wüste angefahren. Wir haben viele Kamele gesehen, wir sind Felsen erklommen, um einen tollen Ausblick zu haben, wir waren Sandboarden und haben den Sonnenuntergang in der Wüste genossen. Es war ein wunderschöner Tag an dem wir die Wüste noch besser kennenlernen durften.

Am Abend gab es dann ein leckeres Abendessen. Die Beduinen machen im Sand Feuer und grillen so ihre Mahlzeiten. Das wurde uns gezeigt und durften wir auch verkosten. Am schönsten fand ich, dass in der Mitte vom großen Zelt offenes Feuer war. Die Einheimischen haben sich immer um das Feuer gesetzt und Tee getrunken. In der Nacht wird es hier nämlich richtig kalt und man freut sich über Wärme vom Feuer. Besonders beeindruckt hat uns dann auch noch der wunderschöne Sternenhimmel.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Tage in der Wüste unglaublich gut gefallen haben. Ich liebe es mitten in der Natur zu sein und etwas zu erleben, dass einem daheim komplett fremd vorkommt.

Einzigartige Erlebnisse am Toten Meer und beim Weltwunder Petra

Innerhalb von 3 Tagen haben wir zwei ganz besondere Erlebnisse gemacht. Zum einen sind wir im totem Meer geschwebt und zum anderen hat uns das Weltwunder Petra sehr beeindruckt.

Um Jordanien zu bereisen, haben wir uns ein Mietauto genommen. Das erste Mal auf unserer Weltreise machen wir nun also einen Roadtrip. Jordanien ist nicht sehr groß und die Straßen sind gut ausgebaut. Außerdem lieben wir es flexibel zu sein und deshalb ist das Mietauto für uns die beste Entscheidung gewesen. Mopeds, wie in Asien, findet man hier nur äußerst selten. Unser erstes Ziel mit dem Auto war das wohl beeindruckenste Meer der Welt: das tote Meer.

Die jordanische Küste vom nördlichen toten Meer hat nur einen öffentlichen Zugang oder viele Hotels mit direktem Strandzugang. Da der Preis für ein paar Stunden am Meer sowieso ziemlich hoch ist, haben wir uns entschieden, dass wir noch ein bisschen mehr zahlen und dafür eine Nacht in einem Hotel am toten Meer verbringen. Wir haben ein tolles Hotel gefunden, das eigentlich online nirgends zu finden ist, weil es noch ziemlich neu ist. Der Preis war jedoch viel niedriger als alle anderen Hotels und deshalb haben wir uns sehr gefreut und uns gleich entschieden. Wir haben ein tolles Zimmer bekommen und sind dann natürlich gleich runter zum Strand.

Es hat nicht lange gedauert und wir waren im Wasser. Wir waren schon sehr aufgeregt und haben uns irrsinnig gefreut. Als wir dann das erste Mal geschwommen sind, konnten wir es selbst nicht glauben. Das Meer hat tatsächlich so einen Auftrieb, dass man schwimmt ohne etwas zu tun. Es drückt einem richtig nach oben. Egal ob am Bauch oder am Rücken, wir sind immer geschwommen ohne etwas tun zu müssen. Als ich versucht habe zu stehen, ist es mir sogar passiert, dass die Schultern nach oben gedrückt wurden und ich den Boden nicht erwischen konnte. Worte können nicht beschreiben wie es sich anfühlt im toten Meer zu sein. Traurig ist nur zu wissen, dass es dieses Meer in ca. 80 Jahren nicht mehr geben wird, weil der Pengel jährlich um 45 cm sinkt. Insgesmat waren wir dreimal im Meer und wir haben es voll genossen.

Als nächstes stand das Weltwunder Petra auf dem Programm. Da dieses Areal so groß ist, haben wir uns zwei Tage dafür genommen. Die Stadt Petra war zur Zeit der Nabatäer die Hauptstadt. Seit ca. 9.000 vor Christus wird diese Stadt besiedelt. Es ist schwer beeindruckend, dass vor so vielen Jahren die Menschen aus dem natürlichen Gestein eine komplette Stadt mit allem drum und dran erbaut haben. Noch heute sind viele Teile sehr gut erhalten und können besichtigt werden. Wir sind täglich schon um 6 Uhr morgens gestartet um den Menschenmassen gegen Mittag zu entgehen und wir wurden belohnt.

Wir gingen teilweise alleine durch das riesige Areal und haben wunderbare Ausgrabungen und Höhlen entdeckt. Am besten gefallen hat uns nicht das berühmte Schatzhaus ganz am Anfang sondern die Monastery ganz am Ende des Areals. An beiden Tagen sind wir über 10 Kilometer gegangen. Es war unglaublich schön und sehr spannend. Wir haben uns immer sehr gefreut als wir ein Gebäude entdeckt haben. Schau dir einfach selbst die Fotos an, um sehen zu können wie gut diese Stadt noch erhalten ist.

Next Stop: Amman, Jordanien

Wir sind in einer uns komplett neuen Welt gelandet und freuen uns sehr auch diesen Teil unserer Erde hautnah erleben zu dürfen.

Über 9 Monate waren wir in Asien und wir sind dankbar für alle Erfahrungen, die wir machen durften. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sowie das Lächeln der Asiaten werden wir ewig in Erinnerung behalten. Aufgrund der Hochzeit meiner Schwester waren wir dann eine Woche auf Heimaturlaub in Österreich. Die Gefühle waren gemischt, aber die Freude über das Wiedersehen der engsten Familie und Freunde wunderschön. Die Hochzeit war das absolute Highlight und ein wunderbarer Tage für alle Beteiligten. Nur wenige Tage später ging unser nächster Flug. In nächster Zeit bereisen wir einen ganz anderen Teil der Welt.

Im nahen Osten gibt es leider viele Konflikte, doch es gibt auch Länder die sicher sind und die man bereisen kann. Wir haben uns für Jordanien entschieden und sind von Anfang an komplett überwältigt. Zum einen von der für uns völlig anderen Landschaft aber auch der arabisch angehauchten Kultur. Mit der Lauda Air-Maschine sind wir in der Nacht in der Hauptstadt Amman angekommen und bereits im Landeanflug haben wir viele schöne Lichter gesehen. Die Einreise war völlig unkompliziert, die Fahrt zur Unterkunft angenehm und in unserem Zimmer haben wir noch die Jause verspeist, die wir von meiner Schwester als Proviant bekamen. Dann haben wir erstmal gut geschlafen.

Bereits zum Frühstück wurden wir dann von dem jordanischen Essen überrascht. Es gab köstliches Pita-Brot mit Falafel und Hummus. Dazu gab es heimische Oliven. Das Essen aus Jordanien schmeckt uns besonders gut. Natürlich haben wir auch einen Shawerma, bei unser besser bekannt als Kebab, gekostet. Das Pita-Brot bekommt man überall und schmeckt herrlich lecker. In den vielen Cafés gibt es auch leckeren arabischen bzw. türkischen Kaffee. Der wird ganz frisch direkt nach der Bestellung gemacht und hat durch das Kardamon-Gewürz einen ganz besonders guten Geschmack. In jedem Café findet man auch viele Shishas. Hier rauchen alle immer Shisha, egal ob Mann oder Frau. Neben dem Getränk steht auch immer eine Shisha und überall duftet es herrlich.

Unsere Unterkunft ist sehr zentral gelegen. Deshalb konnten wir zu Fuß alle Sehenswürdigkeiten besuchen. Zuerrst waren wir beim römischen Theater. Dort haben wir auch ein Museum über Beduinen besucht. Weiters sind wir zur Zitadelle gegangen. Die Bauwerke sind sehr alt und nur teilweise gut erhalten. Eigentlich hat es uns aber das Stadtbild selbst ziemlich angetan. Alle Gebäude in Amman sind sandbraun. Das wirkt so harmonisch und wunderschön. Die Stadt hat mich gleich an die Städte aus den biblischen Kinderbüchern erinnert. Es schaut hier alles ganz anders aus als daheim und man kann es auch mit Asien nicht vergleichen – doch es ist wunderschön und wir sind so dankbar, dass wir das alles erleben dürfen.

Die Freundlichkeit der Jordanier muss ich auch gleich in meinem ersten Blog-Beitrag erwähnen. Es sind zwar auf den Straßen und öffentlichen Plätzen mehr Männer als Frauen zu sehen, doch freundlich sind alle. Überall werden wir sofort freundlich begrüßt und wenn wir ein Lächeln schenken, kommt auch eines zurück. Wir durften schon viele schöne und interessante Gespräche mit Einheimischen aus Jordanien führen.