Tansania – endlich schlafen wir im Zelt und sehen viele Safari-Tiere

Die Erinnerungen an den ersten Löwen, die anderen Safari-Tiere und die Nächte im Zelt werde ich immer in meinem Herzen tragen.

Nach nur kurzer Zeit in Uganda und Ruanda verbrachten wir in unserem 3. afrikanischen Land deutlich mehr Zeit. Die Einreise nach Tansania war zwar leider sehr langwierig und kompliziert. Wir mussten online ein Gesundheitszertifikat ausfüllen, aber niemand hatte Internet. Schlussendlich haben wir es aber geschafft und es durften alle erfolgreich einreisen.

Die Vorfreude auf Tansania war riesig, denn wir wussten, dass wir in diesem Land die ersten Safari-Tiere sehen werden. Außerdem stand die erste Nacht im Zelt an. Die Fahrten mit dem Truck waren wieder sehr interessant – wir sahen wie die Leute hier wirklich leben und wohnen. Wenn wir eine Pipi-Pause machten, kamen immer sofort Leute, die uns sehen wollten. Außerdem haben sehr viele Einheimische gebettelt und wollten Geld von uns. Das war völlig neu für uns – in noch keinem anderen Land wurde so viel gebettelt wie hier in Afrika. Sowohl Kinder als auch Erwachsene deuteten uns und wollten Süßigkeiten, Essen oder Geld. Das fand ich persönlich sehr gewöhnungsbedürftig und ich würde gerne wissen, was die Leute von uns denken. Die Menschen haben nämlich oft gar nicht so arm ausgesehen. Diese Tatsache erhöhte natürlich auch die Angst, bestohlen zu werden. Mit unserer weißen Hautfarbe sind wir leichte Opfer, weil wir schon von Weitem zu sehen sind. Zum Glück ist aber nie etwas passiert und wir haben uns auch an das Betteln gewöhnt – wenn auch nur ungern. Ich wünsche mir, dass der Wohlstand auch in diese Länder kommt und somit die Bettlerei ein Ende hat.

Nun aber wieder zu den schönen Seiten Afrikas: Im Serengeti Nationalpark machten wir unsere erste Safari und wir haben sofort ganz viele Tiere gesehen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie schön es ist all diesen Tieren in echt zu begegnen. Eines der ersten Tiere war ein Zebra – wir sahen gleich hunderte davon. Neben den Zebras waren auch immer Gnus – meist waren sie in großen Gruppen gemeinsam mit den Zebras. Das Schönste aber war, dass ich das erste Mal in meinem Leben einen wild und frei lebenden Löwen gesehen habe. Dabei ist ein Lebenstraum von mir in Erfüllung gegangen und ich hatte sogar einige Freudentränen in den Augen. Ich bin im Sternzeichen Löwe und habe mir schon immer gewünscht dieses Tier in seiner natürlichen Umgebung zu treffen – den Löwen, den ich als erstes gesehen habe, werde ich mein Leben lang nicht vergessen, deshalb ist er auch am großen Foto. An diesem Tag haben wir auch gleich 20 Löwen gesehen – das war einfach wunderbar. Wir haben aber auch Elefanten, Geparde, Hyänen, Büffel, Giraffen, Nilpferde, Straußen und viele verschiedene Antilopen gesehen.

Auch die Campingplätze in Tansania waren traumhaft. Wir durften immer mitten in der Natur schlafen und nächtigen. Die Sanitäranlagen waren großteils besser als gedacht und erwartet – das hat uns positiv überrascht. Glücklicherweise durften wir auch Märkte in den Dörfern besuchen und unser Camping-Leben pendelte sich ein. Wir mussten täglich mithelfen, entweder beim Kochen, Truck putzen oder Abwaschen. Tansania war einfach wunderbar und wir werden ziemlich sicher noch einmal hierherkommen und die Nationalparks besuchen.

So, jetzt aber Schluss mit meinem Text. Nun kommen wir zum wichtigesten Teil: all die schönen Fotos. Bitte genieße die Fotos und Eindrücke, es ist nämlich wirklich unbeschreiblich schön, was wir in Tansania alles erleben durften und Bilder sagen bekanntlich sowieso mehr als 1.000 Worte.

2 Kommentare zu „Tansania – endlich schlafen wir im Zelt und sehen viele Safari-Tiere“

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