Coron – Hot Springs, farbenfrohe Korallen und erste Erfahrungen im Free Diving

In Coron mussten wir uns zuerst daran gewöhnen, dass wir wieder nur zu zweit sind. Dann haben wir uns den Ort und umliegende Inseln und Korallen angesehen. Außerdem waren wir das erste Mal 13 Meter tief tauchen.

Nach dem zweiwöchigen Besuch von meiner Mama und Schwester mussten wir uns in Coron erstmals daran gewöhnen, dass wir nun wieder alleine sind. Ich war doch trauriger als gedacht, denn wir hatten wirklich viel Spaß und es waren zwei wunderschöne Wochen. In Coron haben wir eine tolle Unterkunft erwischt. Wir hatten zwar nur ein kleines Zimmer aber dafür direkt davor im 3. Stock eine tolle Terrasse. Von dort aus konnten wir das Meer und eine lebhafte Straße beobachten. Wir verbrachten sehr viel Zeit auf dieser Terrasse.

Der Ortskern von Coron ist sehr klein und noch ziemlich ursprünglich. Es waren nicht sehr viele Touristen unterwegs – dafür haben wir die Einheimischen besser kennen lernen dürfen. Das ist immer besonders spannend für uns. Jeden Abend hatten wir beispielsweise direkt vor unserer Unterkunft eine Tanzvorführung. Es wurde eine Box geholt, die Musik sehr laut aufgedreht und dann kamen Freunde und Bekannte zusammen und es wurde getanzt und gesungen. Wir haben dies aus der Höhe von unserer Terrasse beobachtet und sehr geschmunzelt. Bei uns kann sich niemand vorstellen, einfach auf der Straße mit Freunden zu singen und zu tanzen. Das ganze findet ohne jeglichen Alkohol statt, die Menschen haben einfach Spaß.

An einem Tag sind wir zu den Maquinit Hot Springs gefahren. Als wir hinfuhren, war uns gar nicht so bewusst, dass wir damit rechnen müssen, dass dieses Wasser ziemlich warm ist. Es war ein heißer Tag, das heißt uns war ziemlich warm und dann gingen wir auch noch in ein ca. 40° heißes Wasser – für unseren Kreislauf war das ziemlich anstrengend. Das Wasser hier ist so heiß, weil es von einem Vulkan erhitzt wird. Es wird auch gesagt, dass das Baden in diesem Gewässer sehr gesund ist.

Natürlich machten wir auch eine Island Hopping Tour und fuhren mit einem Boot zu umliegenden Lagunen, Seen und Korallen. Am meisten beeindruckt hat mich bei dem Ausflug der Korallen-Garten. Noch nie in meinem Leben habe ich so schöne und auch färbige Korallen gesehen. Es wird immer gesagt, dass die Korallen die Farben verlieren und früher viel schöner waren. Diesmal durften wir selbst erleben wie schön die Korallen sein können. Wir haben große blaue Korallen und auch kleine lila Korallen gesehen – das war wunderschön.

Aus einem ganz besonderen Grund wird mir Coron für immer und ewig in Erinnerung bleiben. Wir machten hier nämlich unseren Schnupperkurs fürs Free Diving. Bevor wir die Philippinen besuchten, habe ich von dieser Art des Tauchens noch nie gehört. Free Diving nennt man auch Apnoetauchen und es wird ohne zusätzlichen Sauerstoff getaucht. Bekannter ist das Scuba Diving – hier hat man eine volle Ausrüstung und Sauerstoffflaschen dabei. Davor habe ich jedoch großen Respekt und ziemliche Angst mich auf die Geräte verlassen zu müssen, damit ich nicht sterbe. Deshalb ist das Free Diving perfekt – hier macht man alles mit dem eigenen Körper und muss einfach gut auf ihn hören.

Die Theorie im Kurs war sehr spannend, so konnte ich auch über den menschlichen Körper noch einiges lernen. Der erste Versuch im Wasser ist noch nicht so gut geglückt, doch nach einigen Versuchen tauchte ich bereits 13 Meter in die Tiefe – und das nur mit der Taucherbrille und ohne zusätzlicher Ausrüstung. Es war ein Wahnsinn. Ich finde es so toll, was unser Körper schaffen kann. René und ich haben uns während dem Kurs in diese Sportart verliebt. Nun heißt es üben und trainieren, damit wir in Zukunft ohne groß darüber nachzudenken frei tauchen können.

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